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Detlef Pfeifer rüstet sich zur 2. WM-Teilnahme im Eisstockschießen

NAMIBIA (eb) – Lange hat man nichts mehr von dem Flörsheimer Auswanderer Detlef Pfeifer gehört. Nachdem er 7 Jahre in der Nachbargemeinde der französischen Partnerstadt Perols gewohnt hatte, zog es ihn 1996 nach Namibia.

Beruflich war er zunächst an der Deutschen Privaten Schule in Windhoek tätig, arbeitete 7 Jahre als Sozialarbeiter, weitere 2 Jahre an der Internationalen Schule, bevor er 2007 ein Angebot des Goethe Zentrums im Herzen der afrikanischen Hauptstadt annahm. Seitdem ist er Leiter der Bibliotheksabteilung und ausserdem noch als Deutschlehrer tätig.

Mehr reden machte der Flörsheimer allerdings auf sportlicher Ebene von sich. Eisstockschießen ist sein großes Hobby, dass er erst in Namibia kennenlernte. Eisstockschießen in Namibia? Ja, das gibt es schon seit 2004. Damals starteten die „Cool Runnings aus Namibia“, wie sie manchmal genannt werden, ohne jede Erfahrung bei der Weltmeisterschaft in Graz. Ziel war es, nicht letzter zu werden – und sie wurden Vorletzter!
Mittlerweile hat sich viel getan. Inzwischen gewann Namibia 3 mal den Afrika Cup, zweimal war der Flörsheimer dabei und führte die Nationalmannschaft 2009 als Mannschaftskapitän zum letzten Titel. 5 Nationale Meisterschaften kann Detlef Pfeifer aufweisen und ist der einzige Spieler, der eine Landesmeisterschaft in allen 4 Disziplinen (Solo, Zielschießen, Doppel und Mannschaft) gewonnen hat. Wenn vom 5. bis 10. März die 9. Eisstockweltmeisterschaften im bayrischen Waldkraiburg ausgetragen werden, ist auch der Flörsheimer wieder dabei.
Seit September letzten Jahres ist er zudem auch Präsident des Namibischen Eisstocksportverbandes und steht vor schweren Aufgaben. 2009 verloren die Eisstockschützen durch Umbau des Sportgeländes beim Deutschen Turn- und Sportverein ihre Trainingsmöglichkeit. Seither können sie nur sporadisch auf einer Terasse, die keinen Internationalen Anforderungen entspricht, spielen. Keine optimale Vorbereitung für eine Weltmeisterschaft.
Dennoch sieht der Präsident optimistisch in die Zukunft. Gleich nach der WM soll es mit der Suche nach einer geeigneten Trainingsmöglichkeit weitergehen. Das Ziel ist gesteckt; in Namibia soll die erste Eisstockbahn Afrikas erstehen! Eine besondere Spendenaktion haben sich die Eisstockschützen zur Spendenaquirierung ausgedacht. Jedem Spender ab 100 Euro, die zur Kostendeckung für die Teilnahme an der WM dient, winkt ein 3-tägiger Aufenthalt in einem traditionellen Owambo Dorf als Gast des Eisstockspielers Jessie Mweshipopya. (Die Anreise ist allerdings nicht eingeschlossen). Interessenten wenden sich bitte an Detlef Pfeifer unter nads@nads.org.na.
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Eisstockschiessen in Namibia

Die E-Mail Adresse ist falsch. Interessenten, die die Namibische Eisstock Mannschaft unterstützen wollen, wenden sich bitte an: info@nads.org.na

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