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Mia Möller trifft .... Karl Heinz Spengler, Hattersheimer Bürgermeisterkandidat der FWG

 

Karl Heinz Spengler ist ein echter Gentlemen. Als ich ihn im Nassauer Hof treffe, hält er mir die Tür auf, ist sehr freundlich und zugewandt.

Als ich mich im Vorfeld auf das Gespräch mit ihm vorbereitet habe, zeichnete sich eine Sache ganz besonders ab. Er ist jemand, der die Finanzen in Hattersheim in Ordnung bringen will. Das steht für ihn im Vordergrund und an allererster Stelle. Und das bestätigt er mir bei unserem Treffen auch. „Natürlich. Das ist die Grundlage, auf die man aufbauen kann“, sagt er überzeugt. „Wenn die Finanzen in Ordnung sind, ist einfach mehr möglich“. Ihm sind aber auch die Menschen wichtig. „Die müssen eingebunden werden.“ Seit über 25 Jahren ist er in der Politik tätig und bezeichnet sich selbst als Teamplayer. „Man kann viele Pläne haben, ohne ein gutes Team und eine gute Zusammenarbeit funktioniert es nicht. Man muss auf die Menschen eingehen können.“

Auf den Job als Bürgermeister fühlt er sich wegen seiner langen Erfahrung in der Politik gut vorbereitet. In seinem Beruf ist er in einer leitenden Position im technischen Großhandel tätig. Den Job müsste er aufgeben, sollte es mit dem Bürgermeisteramt klappen. Aber dem sieht Karl Heinz Spengler eigentlich ganz positiv entgegen. „In meinem Alter nochmal eine neue Herausforderung angehen wäre toll, ich finds spannend“, sagt er voller Überzeugung. Fragt man ihn nach seinen Interessen in der Freizeit antwortet Karl Heinz Spengler ganz schnell: „Geschichte! Heimatgeschichte!“. Für ihn eine echte Leidenschaft. Deswegen hat er für unser Treffen auch den Nassauer Hof vorgeschlagen. Hier hatte er mit dem Geschichtsverein, in dem er aktiv ist, nämlich viele Jahre lang quasi ein zu Hause. Hier gab es ein kleines Museum zur Geschichte Hattersheims. Mit dieser Geschichte fühlt sich Karl Heinz Spengler schon von Kindesbeinen an verbunden. Er wurde in Okriftel geboren und hat sich auch viel mit der Geschichte seiner Familie beschäftigt.

Seine politische Heimat hat er bei der FWG gefunden. Keine der anderen großen Parteien hat ihm   wirklich zugesagt. „Der Unterschied zwischen dem was sie sagen und dem was sie tun ist einfach zu groß“. Er gehört quasi zur „Gründungsmannschaft“ der FWG in Hattersheim, schon seit 1989 ist er mit dabei.

Karl Heinz Spengler ist verheiratet und hat drei Kinder. Seine Familie steht hinter ihm und seiner Kandidatur, auch wenn er mir erzählt, dass seine Töchter erstmal tief Luft geholt haben. „Wird das was, Papa?“ haben sie ihn gefragt. Das wird was. Da ist Karl Heinz Spengler zuversichtlich. Auch weil er das schon so viele Jahre macht, geht er gelassen an die Bürgermeisterkandidatur ran. Der Kontakt zu den Wählern macht ihm Spaß. Wie jeder Politiker hat aber auch er schon Anfeindungen erlebt. Mit den Jahren und der Lebenserfahrung hat er aber gelernt, damit umzugehen. „Das war natürlich zu meinen Anfängen schon eine andere Sache als jetzt“, sagt er. Anfeindungen prallen nicht komplett an ihm ab, manchmal nimmt er gedanklich schon Dinge mit nach Hause. „Trotzdem, man muss versuchen, das nicht immer alles uneingeschränkt an sich heranzulassen“, sagt er.

Sollte er als Bürgermeister gewählt werden, hat Karl Heinz Spengler ganz klare Pläne: „Erstmal wird Kassensturz gemacht. Klar, Hattersheim ist eine Stadt, da kann man rütteln und schütteln wie man will, es sieht nicht gut aus in Sachen Finanzen.“ Die Geldmittel sind für ihn ein Hilfsmittel, um etwas gestalten zu müssen. Deswegen müssen die Zahlen stimmen. „Wenn man eine Kommune leitet, muss die auch steuerungsfähig sein. Und das ist sie nur, wenn das Geld stimmt. Wenn ich Projekte umsetzen will, brauche ich dafür auch die finanziellen Möglichkeiten. Der schöne Spruch ´ohne Moos nix los´ gilt eben auch für eine Kommune.“

Gefragt nach seinen Herzensprojekten  ist für Karl Heinz Spengler klar, es muss ein Heimatmuseum in Hattersheim geben. Nach seiner Meinung ist es die Stadtgeschichte wert, anschaulich dargestellt zu werden. „Mein zweites Herzensprojekt ist aus der Notwendigkeit heraus geboren“, sagt er. „Hattersheim braucht eine Umgehungsstraße, damit Okriftel, Hattersheim und Eddersheim entlastet werden.“ Auch Erhalt und Ausbau des Regionalparks sind für den FWG-Bürgermeisterkandidaten wichtig. „Wir brauchen freie Flächen, auf denen wir uns bewegen können.“

Einen Ausgleich zu Job und Politik findet er beim spazieren gehen. „Da kann ich über alles in Ruhe nachdenken, bin in der Natur, das bringt mich runter, ich fühle mich geerdet.“ Dabei ist er am liebsten in und um Hattersheim unterwegs. Zum Entspannen hört er klassische Musik.

Karl Heinz Spengler ist außerdem leidenschaftlicher Mallorca-Urlauber und ein echter Genussmensch.

Die Kommunikation mit seinen Wählern und den Bürgern in Hattersheim ist ihm wichtig. Über ihn liest man oft den Satz „Ich weiß, wo der Schuh drückt“. Ich frage ihn, wie er denn davon erfährt, wo in Hattersheim der Schuh drückt, wie er auf die Bürger zugeht. „Das Wichtigste ist, dass man zuhört und die Leute mitnimmt.“, antwortet Karl Heinz Spengler. Sachverhalte darstellen, politische Interessen mit denen der Bürger in Einklang bringen, das ist ihm wichtig. Dabei setzt er auf eine breite Kommunikation und will nicht nur spezielle Gruppen ansprechen sondern für alle da sein und Transparenz schaffen. Als Beispiel nennt er die Grundsteuer-Debatte. „Die Grundsteuer ist keine gerechte Steuer. Umso wichtiger ist es, die Menschen da mitzunehmen.“

Karl Heinz Spengler ist ein Mensch, der genau weiß, was er will. Der Pläne hat für seine Stadt, sein Hattersheim, in dem er aufgewachsen ist. Er geht seine Aufgabe und die Wahl zum Bürgermeister pragmatisch und mit klaren Zielen an. Wir werden sehen, ob er im März bei der Wahl ein Stück Hattersheimer Stadtgeschichte mitschreiben kann.

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