In diesen Tagen des Advents begegnet uns immer wieder Johannes der Täufer, der die Menschen seiner Zeit auf den kommenden Messias hinweist. Viel Gleichgültigkeit im Blick auf Gott und die sozialen Verhältnisse der damaligen Zeit veranlassen ihn zu aufrüttelnden Worten. Mit Worten des Propheten Jesaja ruft er seinen Zuhörern zu: „ Eine Stimme ruft in der Wüste: Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Strassen.“ Diese Mahnung ist in allen christlichen Jahrhunderten nicht verstummt sondern immer wieder neu ins Gedächtnis gerufen worden. An einen dieser Mahner – gerade auch hinsichtlich der sozialen Frage – erinnert die katholische Kirche am 4. Dezember: