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Besser geht‘s nicht

Galaktischer Sommerspaß: Abschied von Hüttenbach nach zwei ereignisreichen Wochen / Ferienspiele gehen mit großer Party zu Ende

Die Flörsheimer Feuerwehr sorgte auch bei der diesjährigen Auflage der Ferienspiele für das traditionelle und allseits beliebte Schaumbad.(Fotos: A. Noé)
 

FLÖRSHEIM/KERAMAG (noe) – Mit einem großen, launigen und zuweilen sehr schaumigen Abschlussfest gingen am Samstag, 7. Juni, die diesjährigen Flörsheimer Ferienspiele zu Ende.

271 Kinder, allesamt geboren zwischen dem 1. Juli 2005 und dem 30. Juni 2011, hatten sich zur 43. Auflage der Ferienspiele angemeldet; gemeinsam mit ihren Familien nahmen sie am 7. Juli nach zwei ereignisreichen Wochen Abschied von Hüttenbach. Nun ist es bekanntlich so, dass Abschied nehmen schwerfällt. Es sei denn, man kann das Ende kaum erwarten, was bei den Hüttenbachern freilich nicht der Fall war. Dafür sorgten die vielfältigen Aktionen (nicht nur) auf dem Abenteuerspielplatz Keramag/Falkenberg, die tolle Gemeinschaft sowie, nicht zuletzt, das prächtige Sommerwetter.

In Hüttenbach, dem saisonalen fünften Stadtteil Flörsheims, ließ sich‘s – das Beherzigen der Platzordnung vorausgesetzt – unbeschwert leben: Fußball, Tischtennis, Reiten, Brot und Pizza backen, Töpfern, Luftgewehrschießen, Alienmasken-Basteln und so weiter und so fort ließen der Langeweile nicht den Hauch einer Chance. Falls die nahezu täglich wechselnden Programmpunkte einmal nicht zusagten, wurde das Lagerleben im Feuerschein genossen – man sagt, einige Hüttenbacher hätten durch die Veräußerung von Zündhölzern ein kleines Vermögen angehäuft. Für nicht wenige Kinder war der das Ferienspielgelände begrenzende Wickerbach der bevorzugte Ort – Abenteuer am und natürlich auch im Wasser, besser geht‘s nicht. Dementsprechend sahen die kleinen Naturforscher nach einem halben Tag im Wickerbach so aus, als ob sie drei Wochen in der Wildnis verschollen gewesen wären. Und das ist, gerade im digitalen Zeitalter, auch gut so.

Die Sonne lachte den lieben langen Tag über dem Abenteuerspielplatz – und zwar vom 25. Juni bis zum 7. Juli. Es gab im Laufe der 43-jährigen Geschichte der Flörsheimer Ferienspiele schon ungünstigere Rahmenbedingungen. Willkommener Ort der Erfrischung war, vom Wickerbach einmal abgesehen, das Planschbecken – eine gepflasterte und mit Wasser gefüllte Kuhle. Trocknen, sozusagen in Windeseile, konnten sich die Hüttenbacher auf der Seil- oder Rutschbahn.

Los ging der galaktische Sommerspaß am 25. Juni; die diesjährigen Ferienspiele standen unter dem astronomischen (und nicht etwa theologischen) Motto „Hüttenbach – nicht von dieser Welt“. Nach der Wahl der Stadtoberhäupter – in diesem Jahr regierten zwei Bürgermeisterinnen – wurden die Hütten unter Ausschluss der Eltern in gemeinschaftlicher Arbeit zusammengezimmert. Erste Lagerfeuer wurden entzündet, zugleich wurde die Streichholzbörse eröffnet.

Mehr als 20 Betreuer und Privatpersonen, die Freiwillige Feuerwehr sowie die Jugendfeuerwehr, das Deutsche Rote Kreuz, der Angelsportverein, die Arbeiterwohlfahrt, der BUND, die DJK, der Fotoclub, der Freundeskreis Pérols, der GV Sängerbund, die Rhein-Main-Deponie, der Reitsportverein Flörsheim, die Schützengesellschaft 06, der Schützenvereien „Edelweiß“, der SV 09, der Turnverein Flörsheim, die Turngemeinde Weilbach, der Verein für Deutsche Schäferhunde und die Mitarbeiter und Helfer der Stadt Flörsheim am Main trugen tatkräftig zum Gelingen der Flörsheimer Fe‧rienspiele bei.

Dabei tauchte immer wieder das Leitthema Weltall auf: es wurde beispielsweise mit selbst gebauten Wasserraketen experimentiert, im Open-Air-Kino wurde nach der Nachtwanderung der Animationsfilm „Der Schatzplanet“ gezeigt und es ging auf große Fahrt nach Mannheim ins dortige Planetarium, um an einer „Zeitreise – vom Urknall zum Menschen“ teilzunehmen.

Darüber hinaus stand die allseits beliebte Lesenacht auf dem Programm, es konnte mit dem Feuerwehrboot eine rasante Fahrt auf dem Main gewagt werden, geklettert wurde an der Wand des Biomasse-Kraftwerkes in Wicker – um nur einige Beispiele zu nennen. Auch die künstlerischen und sportlichen Wettbewerbe kamen nicht zu kurz.

Auf dem Siegertreppchen

Traditionsgemäß wurden am Abschlusstag der Ferienspiele die Erstplatzierten der Wettbewerbe in den Disziplinen Malen, Bogenschießen, Darts, Luftgewehrschießen, Tischtennis und Fußball geehrt.
Malen: (7– bis 9-Jährige) 1. Gloria Rodos, 2. Celina Laarmann, 3. Elea Schmidt; (10– bis 12-Jährige) 1. Lynn Bingenheimer, 2. Marija Milenkovic, 3. Melissa Laarmann.

Bogenschießen: 1. Katharina Kunz, 2. Lena Kunz, 3. Alissa Jung.
Darts: 1. Katharina Kunz, 2. Marc Brandenburg, 3. Inaya Hoch.

Luftgewehrschießen: (bei SG 06) 1. Veronica Koziol, 2. Jannis Hempel, 3. Fraya Jung; (bei SV Edelweiß) 1. Julian Rösch, 2. Lena Kunz und Sarah Gees, 3. Sami Mohr und Diego Henrici.

Tischtennis: (Gruppe A1) 1. Julian Richter, 2. Yannis Sabisch, 3. Leon Dräbert; (Gruppe A2) 1. Filipe Wang, 2. Jannis Hempel, 3. Raphael Mendonca Viegas; (Gruppe M) 1. Julia Peters, 2. Melissa Laarmann, 3. Celina Laarmann; (Gruppe F) 1. Julian Rösch, 2. Lewin Sabisch, 3. Finn Endres.

Beachvolleyball: 1. Levin Sabisch, Julian Rösch, Justus Manderscheid, Tiago Pinto da Silva, Jassin Jadi, Elena Neuhaus; 2. Yannis Sabisch, Mika Milbrett, Korbinian Wild, Kilian Köpper, Juliana Bender, Raphael Mendonca Viegas; 3. Marvin Jürgens, Diego Henrici, Leon Peters, Johannes Wild, Maurice Zinkel.

Fußball: 1. Mannschaft „Killermaschine“ (Leon Dräbert, Nesim Kambuhe, Mylo Meisezahl, Sascha Mitterle, Sami Mohr, Felix Weber, Tilo Tenyi); 2. Mannschaft „Omega“ (Marques Opferkuch, Julian Rösch, Iven Sabisch, Ayman Soussi, Max Welke, Melih Turgut, Fabian Oechsle, Fares Gharam); 3. Mannschaft „Black Knight“ (Mika Milbrett, Levin Sabisch, Marc Brandenburg, Nico Kelich, Max Kniss, Yannis Sabisch, Elia Ruepp).

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