Erstkommunion in St. Gallus gefeiert

34 Kinder standen im Mittelpunkt eines festlichen Gottesdienstes

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Die große Zahl der Kommunionkinder hat in St. Gallus am Sonntag für einen besonderen Rahmen gesorgt: Die Erstkommunion wurde in zwei aufeinanderfolgenden Festgottesdiensten gefeiert, zu denen Kinder, Familien und Gemeinde zusammenkamen. Für viele war es ein Moment, auf den sie seit Monaten hingearbeitet hatten – feierlich, aufgeregt und getragen von einer spürbaren Gemeinschaft.

34 Mädchen und Jungen aus Flörsheim empfingen in diesem Jahr erstmals die Kommunion. Der Weg dorthin begann bereits im Herbst 2025. In kleinen Gruppen und Weggottesdiensten setzten sich die Kinder mit Glauben, Gottesdienst und Gemeinschaft auseinander. Begleitet wurden sie dabei von Katechetinnen und Katecheten sowie von ihren Familien, die in die Vorbereitung eng einbezogen waren. Wie wichtig dieses Miteinander ist, hatte Pastoralreferentin Caroline Schneider schon zu Beginn der Vorbereitungszeit betont: Entscheidend sei, dass Kinder und Familien spüren, willkommen zu sein und die Gemeinde vor Ort als offenen, lebendigen Ort erleben.

Die Erstkommunion ist traditionell ein fester Termin im katholischen Leben vor Ort. In der Pfarrei wird sie jährlich in Hochheim und Flörsheim gefeiert, während Wicker und Weilbach im Wechsel an der Reihe sind. In Flörsheim findet der Festgottesdienst jeweils eine Woche nach Ostern statt. Dass dieser Tag für viele Familien weit mehr war als ein Termin im Kirchenkalender, war auch diesmal zu spüren.

Geprägt war die Feier von Liedern, die die Kinder schon während des Kurses begleitet hatten. Im Mittelpunkt stand dabei das diesjährige Motto „Bei mir bist du groß“. Es zog sich durch die Vorbereitung und den Gottesdienst und stellte die Kinder mit ihrer persönlichen Beziehung zu Gott in den Mittelpunkt. Aus Sicht der Pfarrei ist das eine Botschaft, die über den Festtag hinausweist: dass jedes Kind angenommen ist und in der Gemeinschaft seinen Platz hat.

Sichtbar wurde das auch im Ablauf des Gottesdienstes: Zunächst empfingen die Kinder gemeinsam mit ihren Katecheten am Altar die Kommunion, danach die Gemeinde. So wurde noch einmal unterstrichen, dass die Erstkommunionkinder an diesem Tag im Mittelpunkt standen, ohne dass der Charakter eines gemeinsamen Gemeindegottesdienstes verloren ging.

Pfarrer Friedhelm Meudt betonte in diesem Zusammenhang die bleibende Bedeutung solcher Feste. Gerade in einer Zeit, in der kirchliche Bindungen längst nicht mehr selbstverständlich seien, bleibe die Erstkommunion für viele Menschen ein prägender Erinnerungsort. Nicht der perfekte Ablauf stehe im Mittelpunkt, sondern die Erfahrung von Nähe, Gemeinschaft und Angenommensein.

Die Kollekte war für den Förderverein der Edith-Stein-Schule im Antoniushaus in Hochheim bestimmt, die junge Menschen mit Behinderung auf das Berufsleben vorbereitet.

Für die Flörsheimer Familien bleibt damit ein Tag, der weit über den festlichen Rahmen hinausweist – als persönliches Glaubensfest und als sichtbares Zeichen dafür, dass Kirche vor Ort vor allem dort lebendig wird, wo Menschen gemeinsam feiern.

Erstkommunionkinder in Flörsheim

Leon Maurice Achtert, Colin Berger, Johanna Bialucha, Zia Haylin Capinpin, Maria Assunta D'Ambrosio, Milena Merle Djatschenko, Carl Günther Udo Gade, Luna Gattinger, Luana Gentile, Matteo Gentile, Adrian Hennemann, Kornelia Hytros, Mia Stella Janković, Emilia Klier, Noel Kuballa, Zoe Kuballa, Magdalena Leist, Quentin Moritz, Julia Nowicka, Wiktoria Nowicka, Liam Özkan, Laura Paracki, Laura Quittmann, Julius Rhiel, Joscha Richter, Leo Schader, Sofia Schnell, Mila Sobeck, David Sobek, Katharina Staab, Bastian Syha, Aaron Theis, Milena Warachewicz und Fabian Wolf.

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