GW Wiesbaden 2 - m. D-Jgd.: 15:20 (8:10)
Nach den beiden Spielen vor zwei Wochen, an dem die Mannschaft schon ihr Potenzial zeigen durfte und nach der knappen Niederlage gegen Rüdesheim am Folgetag gegen die TG Rüsselsheim gewann, ging es am vergangenen Sonntag nach mehreren Terminverschiebungen endlich zum Spiel nach Wiesbaden, gegen die Grünweißen. Bereits im Hinrundenspiel hatten die Jungs ein gutes Spiel gezeigt und nur knapp verloren.
Im Rückspiel zeigten sie sich in guter Verfassung. Ohne Reyhana Boujana, Zaki Aboukhalid und Monzer Abasher, dafür aber wieder mit Jannis Hempel, reisten die D-Jugendlichen zum Spiel und ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrem Siegeswillen aufkommen. Die Mannschaft, angeführt von einer erneut sehr stark auftrumpfenden Rania Aarab, die alleine sieben Tore erzielte, war der Angriff sehr beweglich und torgefährlich.
Auch Karlo Brdar und Johannan Mengiste, die im vorigen Spiel so ihre liebe Not mit dem glatten Boden in Raunheim hatten, waren wie ausgewechselt. Auch die Abwehr funktionierte besser und störte die Wiesbadener immer früh, so dass sie kaum ungehindert zum Tor durchbrechen konnten.
Da weder Reyhana Boujana noch Zakaria Aboukhalid das Tor hüten konnten, versuchten sich mit Karlo Brdar (1. Hz.) und Deniz Müller (2. Hz.) auf dieser Position. Die MainHandballer gingen von Beginn an in Führung und lagen zumeist in Front. Nur einmal gelang es den Hausherren Mitte der ersten Halbzeit mit zwei Toren in Führung zu gehen (8:6). Bis zur Halbzeit legten die Gäste dann aber wieder vor und konnten einen Zwei-Tore-Vorsprung erzielen.
In der zweiten Halbzeit gelang es den D-Jugendlichen, sich Tor um Tor abzusetzen und am Ende einen unerwartet ungefährdeten, klaren Sieg mit nach Hause zu nehmen. Torwart Deniz Müller zeigte eine bravouröse Leistung und hielt die Gegner auf Distanz. Ersatztrainerin Michelle Bächler war mit der gezeigten Leistung mehr als zufrieden und freute sich, den etatmäßigen Trainern die Siegesbotschaft übermitteln zu können.
Am kommenden Wochenende steht nun noch das Rückrundenspiel in Kastel auf dem Plan. Hier haben die MainHandballer noch einmal die Chance, ihre Heimniederlage wettzumachen. Sollte die Mannschaft komplett antreten, ist diese Vorgabe umsetzbar.
Es spielten: Karlo Brdar (Tor/Feld/4), Deniz Müller (Tor/Feld), Johannan Mengiste (6/1), Venio Vrjankovic, Philipp Szczakiel (2), Rania Aarab (7), Jannis Hempel (1), Maurice Zinkel.
HSG Breckenheim/Wallau/Massenh. - w. E-Jgd. 2:0 (14:2/7:0)
Gegen den selben Gegner innerhalb einer Woche zweimal zu spielen, ist schon sehr ungewöhnlich, in dieser Saison, die durch coronabedingte Absagen durchzogen war, allerdings keine Seltenheit. So mussten auch die E-Mädchen am Wochenende erneut gegen den vorwöchigen Gegner antreten.
Wie immer ist das Ziel, im Rück- zumindest besser als im Hinrundenspiel zu agieren. In der ersten Begegnung konnten die Mädchen nur mit genau sieben Spielerinnen antreten, was natürlich nicht optimal war. Bereits in der Wochenmitte war klar, dass auch das zweite Spiel nur zu siebt stattfinden würde. Erneut hagelte es Absagen.
Zwar war Aliya Richter wieder mit von der Partie, dagegen fehlten mit Jannah Hamadoui, Eylül Celep, Selina Araia und Älaa Ben Yaflah wieder vier Spielerinnen. Kurzfristig erkrankte dann noch Sura Ciftci. Damit fehlten beide etatmäßigen Torleute, insgesamt waren nur noch sechs Spielerinnen übrig. Die Trainerinnen beschlossen trotzdem zum Spiel zu fahren, sollte es nicht zu noch einer Absage kommen. Die Gegner wurden bereits im Vorfeld von dieser Situation informiert, in der Hoffnung, dass auch sie mit einem Spieler weniger antreten würden.
Etwas unsicher reisten die jungen Damen dann nach Wallau. Auf die im Spielsystem 2 x 3 gegen 3 bestehende Möglichkeit in Unterzahl mit einem Läufer zu agieren, konnten die Trainerinnen das Team erst kurz vor Spielbeginn einstellen. Einer Spielerin ist es erlaubt, die Mittellinie (ohne Ball) zu übertreten, so dass in der agierenden Spielhälfte immer Gleichzahl herrscht. Diese schwere, laufintensive Aufgabe kam zuerst auf Eliona Muzaqi zu.
Nach einigen Minuten konnte sie dies gut umsetzen und nutzte sogar den Vorteil des Doppelpasses nach dem Übertritt der Mittellinie gut aus. Doch auch die Gegnerinnen schliefen nicht und erkannten schnell den Schwachpunkt, der eindeutig in der Abwehr lag. Die große gegnerische Torfrau spielte den Ball einfach direkt in die Angriffshälfte, so dass die Gastgeberinnen ihre Überzahl ausnutzen konnten. Auch darauf mussten sich die MainHandballerinnen erst einstellen.
Es wird schon einiges an Konzentration und Spielverständnis benötigt um zu erkennen, wo die Abwehr bis zur Rückkehr der dritten Spielerin eingreifen muss. Da Eliona Muzaqi auch im Angriff sehr aktiv ist, hatte sie lange Laufwege zu gehen. Ohne Auswechselspieler war diese Partie sowieso für alle sehr intensiv. Die Mädchen machten sie Sache aber sehr gut.
Sarah Warachewicz war wie in der Vorwoche bereit ins Tor zu gehen, sie wechselte sich mit Dalisa Krijestorac ab. Beide hielten sensationell gut. In der Auszeit nach rund zehn Minuten stand es gerade einmal 3:0 für die Gegner. Aliya Richter und Leah Neuhaus lösten die erschöpfte Eliona Muzaqi ab und vor allem Leah überzeugte nach einigen Anfangsproblemen. Die E-Mädchen kamen viel besser als in der Vorwoche ins Angriffsspiel, leider waren die meist hoch geworfenen Würfe für die große Torfrau der Gastgeberinnen einfache Beute. Bis zur Halbzeit stand es mit 7:0 um zwei Tore besser als in der Vorwoche.
In der zweiten Halbzeit agierten dann auch die Gastgeberinnen mit fünf Feldspielerinnen, so dass in Gleichzahl gespielt werden konnte. Wie in den Wochen zuvor war der Angriff lauf- und wurffreudig, die Abwehr aber wieder zu langsam im Umschalten.
In der 36. Minute fiel nach einigen guten Versuchen endlich das erste Tor für die MainHandballerinnen. Nejla-Lina Erokutan durfte ihr erstes Saisontor bejubeln, ein eigentlich harmloser Bogenball fand irgendwie den Weg ins Tor. Dadurch angespornt, wollten die Mädchen noch mehr Tore erzielen. Leider hatte Eliona Muzaqi kein Zielwasser getrunken, so dass es nur noch zu einem Tor von Sarah Warachiewicz kam.
Letztendlich erneut ein klarer Sieg für die Ländchestruppe (14:2), doch ein Riesenlob an die MainHandballerinnen, sich der Herausforderung in Unterzahl zu spielen gestellt zu haben. Sie haben super gekämpft, auch wenn ihnen zum Spielende die Puste ausgegangen ist. Zum Saisonende am kommenden Wochenende stehen sogar noch zwei Heimspiele auf dem Plan. Bleibt zu hoffen, dass die Mannschaft wieder komplett antreten und sich nochmals steigern kann.
Es spielten: Sarah Warachiewicz (Tor/Feld/1), Dalisa Krijestorac (Tor/Feld), Nejla-Lina Erokutan (1), Leah Neuhaus, Eliona Musaqi, Aliya Richter.
HSG MainHandball-Vorschau:
Während die Jugend am kommenden Wochenende den Endspurt der laufenden Saison einläutet, beginnen die Aktiventeams mit den Platzierungsrunden. Dabei spielen die Damen in der Abstiegsrunde der Bezirksliga A gegen die TG Rüdesheim und wollen gleich versuchen den Grundstein für den Klassenerhalt zu legen, die Herren dagegen sind in der Aufstiegsrunde, ohne Chancen auf den Aufstieg. Damit dürfte das 1. Saisonziel erreicht worden sein. Nun geht es noch um die bestmöglichste Platzierung und das Austragen einiger attraktiver Partien.
Samstag, 2. April, 13.30 Uhr w. E-Jgd. - HSG EppLa 2, 15.10 Uhr m. C-Jgd. - TG Rüsselsheim 2; 17 Uhr TG Rüdesheim - Damen.
Sonntag, 3. April,11 Uhr w. E-Jgd - TSG Eddersheim; 14.15 Uhr TG Kastel 2 a.K. - m. D-Jgd.; 17 Uhr, Herren 1 - TV Petterweil 2.
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