Ein Torschütze fehlt zum Sieg!

HSG MainHandball-Jugend: TG Kastel – m. E.-Jgd 2:0 (168:144/21:18)

vb

Im letzten Spiel der Saison zeigten die Jungs der m. E-Jgd. der HSG MainHandball noch einmal, dass sie in dieser Saison viel dazugelernt haben. Nach einem guten Spiel gegen die favorisierten Gastgeber der TG Kastel mussten sie sich knapp geschlagen geben. Nach einem verschlafenen Start lagen die HSG-Jungs schon mit 1:4 im Hintertreffen, kamen dann aber besser ins Spiel und glichen nach einigen schnellen Toren aus und gingen sogar mit 7:6 in Führung. Bis zur Halbzeit konnten sich die Gastgeber wieder etwas absetzen (11:7).

Die zweite Halbzeit in der Spielform 6 gegen 6 verlief dann sehr ausgeglichen. Die HSG-Jungs kämpften bis zum Spielende und hatten kurz vor Spielende durch den Multiplikator von acht verschiedenen Torschützen gegenüber sieben Torschützen der Gastgeber gute Chancen über diese Regelung das Spiel zu gewinnen. Gute zwei Minuten vor Spielende zog dann Kastel mit einem weiteren Torschützen gleich, die HSG-Jungs konterten und warfen noch zwei Tore, allerdings hatten Daniel Baumann und Mattis Rauland bereits getroffen, so dass die Partie nach dem 21. Tor der Kasteler Mannschaft für diese den knappen Sieg bedeutete.

Trotz der Niederlage können die Jungs und ihre Trainer stolz auf die gezeigte Saison sein. Nach den Osterferien wird der größte Teil der Mannschaft in die m. D-Jgd. aufrutschen und dann mit dem neuen Spielsystem und neuer Mannschaftszusammensetzung in die Vorbereitung auf die nächste Saison starten.

Es spielten:Phil Daube, Daniel Baumann (5), Julius Hofmann (4), Mattis Rauland (2), Leon Scripalle, Theo Pimper (1), Luca Schleith (1), Alexander Lucas, Eddie v. d. Burg (1/1), Milan Bulut (1), Florian Odenwald (2), Liam Schneider.

JSG Kastel/BIK Wiesbaden - w. E-Jgd. 0:2 (144: 66/18:11). Auch die E-Mädchen mussten im letzten Saisonspiel gegen Kastel antreten, die in dieser Saison mit BIK Wiesbaden eine JSG bilden. Gegen den vermeidlichen Tabellendritten wollten die Mädchen auf jeden Fall das Hinspielergebnis verbessern (4:13), was ihnen auch eindrucksvoll gelang.

In der ersten Halbzeit, die in dieser Saison eher die bessere war, kamen die Mädchen gut ins Spiel und zeigten sich vor allem im Angriff in Torlaune. Die drei Angreiferinnen konnten sich alle drei in die Torschützenliste eintragen. Leider war die Abwehr gegen die technisch etwas stärkeren Gastgeberinnen oftmals etwas unkonzentriert und nicht nah genug am Gegner, wurde öfters ausgespielt. Gegen die freien Würfe konnte auch Nina Bircakovic im Tor nicht ausrichten. Dennoch führte die JSG Kastel/BIK zur Pause nur mit einem Tor.

In der zweiten Halbzeit war es die zu späte Zuordnung in der Abwehr, die letztendlich zum klaren Sieg der Kasteller Mädchen sorgte. Mit zunehmender Spieldauer konnte Kastel oft mit den schon von der Torfrau weit ins gegnerische Feld geworfenen Ball sich einen Vorteil erspielen und relativ ungehindert zum Torwurf kommen. Im eigenen Angriff dagegen, erspielten sich die jungen Damen der HSG weiterhin gute Chancen, von denen mehrere nicht genutzt werden konnten.

Leider kamen, meist durch Abwehr- und technische Fehler, die Gegner noch zu vier Toren und zogen vom respektablen 15:11 noch auf 18:11 davon. Die HSG-Trainer freuten sich dennoch über das gezeigte Spiel, sechs verschiedene Torschützen und elf geworfene Tore. Hier zeigten sich vor allem die sehr agile Lia Eicke und Mathilda Koch eifrig. Bedenkt man, das mit Lilly Snelling, Hannah Pietsch, Carolina Kopp sowie Emma und Charlotte Scherf noch vier Spielerinnen fehlten, ist das Spielergebnis noch höher zu bewerten.

Es spielten: Nina Bircakovic - Theresa Libert (1), Mila Schleith, Mathilda Koch (3), Sümeyye Koc, Luana Gentile, Maria D’Ambrosio (1), Lia Eicke (4), Marija Suton (1), Marlen Plitt (1/1).

Herren: HSG siegt im Spitzenspiel

Im Spitzenspiel „Dritter gegen Zweiten“ gelang den Herren 1 der HSG MainHandball ein hart erkämpfter 30:27-Auswärtssieg beim TuS Nordenstadt. Damit wahrten die MainHandballer ihre letzte Chance auf den zweiten Tabellenplatz, der zum Aufstieg berechtigen würde.

Die Partie begann vielversprechend für die Gäste. Die HSG startete stark, spielte konzentriert und setzte früh Akzente. Doch ab der 10. Minute fanden die Nordenstädter besser ins Spiel und konnten den Rückstand nach und nach aufholen. Zusätzlich verlor die Partie durch viele Diskussionen mit den Schiedsrichtern etwas an Ruhe. Vor allem die Chancenverwertung ließ ab Mitte der ersten Halbzeit zu wünschen übrig. Gute Möglichkeiten wurden nicht konsequent genutzt, sodass man mit einem 11:13-Rückstand in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Mannschaft jedoch ein ganz anderes Gesicht. Die Aufholjagd begann – mit klugen Spielaktionen im Angriff und deutlich mehr Entschlossenheit im Abschluss. Gleichzeitig wurde in der Abwehr noch einmal eine Schippe draufgelegt, wodurch der Gegner zu deutlich schwierigeren Abschlüssen kam. Auf der Mitte konnten zudem mehrere Würfe geblockt werden.

Mitte der zweiten Halbzeit wechselte Trainer „Gogo Angelov“ kräftig durch, was den Angriff zwischenzeitlich etwas stocken ließ, aber die Partie konnte offen gehalten werden. Dann ging es in die Schlussphase. Im Angriff sorgte Robin Losch, Martin Mishevski und Alex Winkler mit großem körperlichen Einsatz für die nötigen Tore. Ein mit entscheidender Faktor war zudem die Einwechslung von Marius Glitsch im Tor, der mit mehreren wichtigen Paraden maßgeblich dazu beitrug, das Spiel zu drehen und die Führung zu sichern.

In den letzten Minuten entwickelte sich ein intensives und umkämpftes Spiel. Besonders Leon Hechler übernahm Verantwortung und erzielte wichtige Tore, die den Unterschied machten. Am Ende stand ein umjubelter 30:27-Auswärtssieg, der vor allem durch Kampfgeist, Teamleistung und eine starke zweite Halbzeit zustande kam.

Es spielten: Marcel Weilbacher und Marius Glitsch (beide Tor), Dennis Grund, Leon Hechler (4), Yannick Gericke, Maurice Roßkothen (1),Luca Eberbach (1), Marius Steinmetz, Lukas Steinmetz (1), Oliver Mätzke (7/3), Robin Losch (6), Martin Mishevski (5), Till Steinert (3), Alex Winkler (2), Henrik Redlich.

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