Fünf Tage Tennis, Teamgeist und jede Menge Wasserspaß

Großes Sommercamp des Hattersheimer Tennisclubs begeisterte Kinder, Jugendliche und Erwachsene

Foto: HTC
Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HTC-Sommercamps.
Die diesjährigen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des HTC-Sommercamps.

vb

In der letzten Sommerferienwoche war auf der Tennisanlage ordentlich etwas los: Beim diesjährigen Sommercamp des Vereins standen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene fünf Tage lang Tennis, Athletik, Gemeinschaft und vor allem ganz viel Spaß auf dem Programm.

Das Jugendcamp war mit 37 Kindern und Jugendlichen im Alter von 5 bis 16 Jahren, neun Gruppen und zehn Trainerinnen und Trainern eines der größten Tennis-Camps im Main-Taunus-Kreis. Von Montag bis Freitag wurde jeweils von 9.30 bis 15.30 Uhr trainiert, gespielt und gemeinsam Zeit verbracht.

Von den Grundschlägen bis zum Abschlussturnier

Jeder Tag begann mit einem gemeinsamen Warm-up. Anschließend folgten zwei Trainingseinheiten mit unterschiedlichen Schwerpunkten.

Am Montag standen die Grundschläge im Mittelpunkt. Dienstag drehte sich alles um die Spieleröffnung mit Aufschlag und Return. Am Mittwoch lag der Fokus auf dem Angriffsspiel mit Angriffsball, Volley und Schmetterball. Der Donnerstag stand ganz im Zeichen von Taktik, Stops und Lobs, Slice sowie verschiedenen Aufschlagvariationen.

Neben den drei Tennis-Einheiten gehörte auch eine Athletikeinheit zum täglichen Programm. Unter Anleitung der Athletiktrainerin Leni wurden Kraft, Schnelligkeit und Ausdauer trainiert. Stretching und Yoga sorgten anschließend für die notwendige Regeneration.

Von 12 bis 13 Uhr hieß es dann erst einmal: Mittagspause. Franziska und Anna sorgten mit selbstgekochten Mahlzeiten dafür, dass alle gut gestärkt in den Nachmittag starten konnten. Die Unterbringung aller im Clubhaus und auf der Terrasse war dabei durchaus eine Herausforderung.

Dass die Kinder die Mittagspause möglichst kurz halten wollten, zeigte sich auch beim Nachtisch: Der wurde nicht selten stehen gelassen, um die freie Zeit lieber auf den Tennisplätzen zu verbringen.

Am Nachmittag standen zwei weitere Trainingseinheiten auf dem Programm. Gegen Ende des Tages wurde dabei besonders viel Wert auf Matchpraxis gelegt.

Wasserbomben, Wasserschlacht und tägliche Challenges

Natürlich durfte bei einem Sommercamp auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Über die gesamte Woche sorgten verschiedene Tageschallenges für zusätzliche Motivation.

Beim Aufschlagtraining kamen beispielsweise Wasserbomben zum Einsatz. Bei Temperaturen von bis zu 37 Grad folgte dann eine Wasserschlacht der besonderen Art: Mit mehr als 50 Wasserpistolen wurde die Tennisanlage kurzerhand zum Wasserpark.

Ein weiteres Highlight war das tägliche Abschlussspiel gegen die Trainer. Auf einem besonders großen Spielfeld konnten sich die Kinder dabei gemeinsam gegen das Trainerteam messen – mit viel Einsatz, lautstarker Unterstützung und mindestens genauso viel Spaß.

Acht Kinder entdecken ihre Begeisterung für Tennis

Besonders schön war der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe. Alter oder Spielniveau spielten dabei kaum eine Rolle – alle trainierten miteinander und unterstützten sich gegenseitig.

Für acht Kinder war das Camp sogar der allererste Kontakt mit dem Tennissport. Sie hielten zu Beginn der Woche zum ersten Mal einen Tennisschläger in der Hand. Umso schöner ist es, dass der Einstieg so viel Begeisterung ausgelöst hat: Einige der Nachwuchsspieler möchten nun sogar dem Verein beitreten.

Den krönenden Abschluss bildete am Freitag das große Abschlussturnier. Nach zahlreichen spannenden Matches durften sich die Teilnehmer über Urkunden, Pokale und natürlich Gummibärchen freuen.

Tennisbegeisterung auch bei den Erwachsenen

Am Abend gehörte die Anlage dann den Erwachsenen. Von 18 bis 20 Uhr trainierten neun Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter von 24 bis 54 Jahren in zwei Gruppen. Drei Trainer kümmerten sich um die unterschiedlichen Bedürfnisse von Anfängern und Mannschaftsspielern.

Während die Anfängergruppe ihre ersten Schritte auf dem Tennisplatz machte, ging es bei den Mannschaftsspielern um die gezielte Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte.

Die Anfänger konnten innerhalb der Woche enorme Fortschritte machen: Aus ersten Schlagversuchen entwickelte sich die Fähigkeit, miteinander zu spielen. Sie lernten die wichtigsten Regeln kennen, entwickelten erste taktische Ideen und konnten am Ende sowohl Einzel als auch Doppel mit den grundlegenden Schlägen bestreiten.

Bei den Mannschaftsspielern lag der Schwerpunkt auf der individuellen Weiterentwicklung. Schläge wurden gezielt verbessert, Schwächen bearbeitet und vorhandene Stärken weiter herausgearbeitet. Daraus entwickelten die Teilnehmer individuelle Spielmuster, die anschließend direkt in der Matchpraxis ausprobiert werden konnten.

Aus dem Camp wurde mehr

Wie gut die Gemeinschaft auch bei den Erwachsenen funktionierte, zeigte sich spätestens beim abschließenden Mini-Turnier. Doch auch nach dem Camp soll der Kontakt bestehen bleiben: Nummern wurden ausgetauscht, erste Tennisdates für die kommenden Wochen vereinbart und sogar eine neue Trainingsgruppe für das reguläre wöchentliche Training ins Leben gerufen.

Damit hat das Sommercamp weit mehr bewirkt als eine intensive Trainingswoche. Neue Kontakte sind entstanden, Anfänger haben ihre Begeisterung für den Tennissport entdeckt und erfahrene Spieler konnten gezielt an ihrem Spiel arbeiten.

Eine Woche voller Training, Bewegung, neuer Bekanntschaften und sommerlicher Erlebnisse – und damit beste Werbung für den Tennissport und das Vereinsleben des HTC.

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