Mutige TVH-Handballerinnen werden nicht belohnt

BOL: TV Hattersheim - Eintracht Frankfurt 24:29 (10:12)

Im BOL-Derby des TV Hattersheim gegen die Mannschaft von Eintracht Frankfurt sahen die Zuschauer ein spannendes Spiel, in dem bis zur 50. Minute alles möglich war. Das glücklichere Ende hatten die Gäste aus Nied, die - deutlicher als der Spielverlauf war - mit 24:29 (Halbzeit 10:12) gewannen.

Die hochmotivierten Gastgeberinnen spürten, dass das Training der letzten Wochen fruchtete. Besonders im Deckungsverhalten agierten die Hattersheimer Spielerinnen mutig und entschlossen. Auch in der Offensive gelang vieles. Druckvolles Spiel und Passsicherheit zählten in dieser Saison nicht immer zu den Tugenden des TVH, zeichnete jedoch das Angriffsspiel gegen die Eintracht aus. Auch im Rückzugsverhalten hatten die Damen hinzugelernt. So waren Trainerteam und Spielerinnen zur Halbzeitpause beim 10:12 für den Gegner guter Dinge für den zweiten Durchgang.

Eintracht Frankfurt startete besser und baute die Führung auf vier Tore aus (11:15, 34. Min.). Aber die Moral stimmte beim TVH. Trotz der Verletzung von K. Neisius in der 36. Minute, die zuvor ein starkes Spiel gemacht hatte, holten die Gastgeberinnen den Rückstand auf und lagen nur 16:17 (43. Min.) bzw. 21:22 (50. Min.) zurück. Doch drei weitere Verletzte (D. Sevinc, A. Anft, S. Böhler) reduzierten die Mannschaft auf sechs Feldspielerinnen, die sich allerdings mit vollem Engagement der Aufgabe stellten. Schlussendlich fehlten die Wechselmöglichkeiten für die entscheidenden letzten Minuten, so dass die Punkte beim Endstand von 24:29 an Eintracht Frankfurt gingen.

Nach dem lange Zeit offenen Spiel waren auch die heimischen Zuschauer trotz der Niederlage begeistert. Das Team von Bernhard Schulz hat den Spaß am Handballspielen offensichtlich neu entdeckt. „Ich bin mit der Entwicklung der Mannschaft zufrieden und sehe den verbleibenden Heimspielen gegen TuS Kriftel (26. März) und SG Anspach (3. April) positiv entgegen. Bis dahin haben wir noch einiges zu tun, wir haben als Ziel, vier Punkte aus den beiden Spielen zu holen.“ Weiterhin lobte er den Einsatz von J. Schultejans: „Ein großes Kompliment auch an unsere Torfrau, die aus Berlin anreiste, um den quarantänebedingten Ausfall unserer Stamm-Torhüterin zu kompensieren. Sie hatte einen großen Anteil daran, dass der Sieg möglich schien.“

Es spielten im Tor J. Schultejans sowie im Feld A. Anft (1), M. Bächler (5/1), S. Böhler, S. Emanuel (3), S. Heim (7/6), J. Müller (2), K. Neisius (1), E. Rödelbronn (1), N. Schott (3), D. Sevinc (1).

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