Ausnahmslos ehrenamtliche Kräfte

Ein Rückblick anlässlich des 134. Stiftungsfestes durch den Wehrführer und Vereinsvorsitzenden Thomas Bitz

Geehrte und Chefs der Hochheimer Feuerwehr (v.l.): Thomas Bitz (Wehrführer), Bürgermeister Dirk Westedt, Heinz Gredy, Martin Müller, Christian Mück, Frank Schuhmacher (Stadtbrandinspektor), Kai Beutien (Kreisbrandinspektor).    ?    (Foto: privat)

 

Geehrte und Chefs der Hochheimer Feuerwehr (v.l.): Thomas Bitz (Wehrführer), Bürgermeister Dirk Westedt, Heinz Gredy, Martin Müller, Christian Mück, Frank Schuhmacher (Stadtbrandinspektor), Kai Beutien (Kreisbrandinspektor).    ?    (Foto: privat)

 

HOCHHEIM (pm) – Auf 148 Einsätze ,so Thomas Bitz, blickt die Feuerwehr zurück, darunter natürlich auch kleinere Einsätze, nicht immer brennt es oder es ist umfassende technische Hilfe zu leisten. Aber nichts desto trotz sind es 148 Einsätze, 148 mal also habe der Melder in den heimischen Schlafzimmern, auf der Arbeit oder in der Freizeit zum Einsatz gerufen. Heute fast ausnahmslos ein stiller Alarm über Funkempfänger. Der stille Alarm, so Thomas Bitz, sei ein Segen für die lärmgeplagten Einwohner.

 

Für die Einsatzkräfte jedoch ist mit dem stillen Alarm das Verständnis in der Bevölkerung gesunken, so Bitz. Feuerwehrdienst wird als selbstverständlich angesehen, er wird von den Bürgern erwartet. Die wenigsten wissen jedoch, dass es weder in Hochheim noch im gesamten Main-Taunus-Kreis eine Berufsfeuerwehr gibt. Die Einsätze werden ausnahmslos durch ehrenamtliche Kräfte abgearbeitet. Neben der Feuerwehr haben alle Mitglieder noch ihren Beruf, mit dem sie den Lebensunterhalt bestreiten.

Einsatzfähigkeit der Feuerwehr sichern
Der Gesetzgeber hat die Verantwortung, eine Feuerwehr aufzustellen und zu erhalten, in die Hand der Gemeinden gelegt. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr wurde im vergangenen Jahr auch der Feuerwehrbedarfs- und Entwicklungsplan besprochen und von der Stadtverordnetenversammlung beschlossen. Ein Entwicklungsplan, der keine Luftschlösser enthält, sondern auf die Bedürfnisse von Hochheim abgestimmt ist. Nicht beschließen kann man jedoch die Mitgliederentwicklung. Dies, so Bitz, muss in Zukunft im Vordergrund stehen. Die beste technische Ausrüstung nützt nichts, wenn man kein Personal hat, diese zu bedienen. Den Verein Feuerwehr zu bewerben und die Attraktivität, die dieser Verein mit sich bringt, öffentlich zu machen, hat man sich vorgenommen. Ein neuer Werbeflyer ist hier der erste Schritt, dieser werde noch in den kommenden Wochen veröffentlicht.

Grußworte des Bürgermeisters
Auch Bürgermeister Westedt gratulierte der Feuerwehr im Namen des Magistrates und der Stadtverordnetenvorsteher. Er habe Respekt vor den vielfältigen Aufgaben, die durch die Feuerwehr abgedeckt würden. Photovoltaikanlagen und Elektroautos seien hier nur einige Beispiele, auf die eine Feuerwehr eingestellt sein muss. Um die Anforderungen an die Einsätze personell wie auch technisch zu unterstützen, scheue sich die Stadt nicht zu investieren. Dies sei klar zum Wohl der Bürger.

Ehrungen der Lohn des Ehrenamtes
Die Ehrungen der Kameraden nahm an diesem Tag auch einen festen Platz ein. Zusammen mit dem Bürgermeister und Kreisbrandinspektor Kai Beuthien nahm Stadtbrandinspektor Frank Schuhmacher die Ehrungen vor.
Für 40 Jahre aktiven Feuerwehrdienst wurden Heinz Gredy und Martin Müller mit dem Goldenen Brandschutzehrenzeichen des Landes Hessen geehrt.
Matthias Sgodzai, 25 Jahre, Silbernes Brandschutzehrenzeichen, Uwe Bombis, Goldenes Brandschutzehrenzeichen, und Karl Heinz Raaf, 50 Jahre Feuerwehrzugehörigkeit, konnten aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein.
Mit einer Anerkennungsprämie des Landes Hessen wurden Christian Mück für 10 Jahre, Frank Schuhmacher für 30 Jahre, Martin Müller und Heinz Gredy für 40 Jahre aktiven Einsatzdienst ausgezeichnet.
Abschließend erhielt Frank Schuhmacher noch von Kai Beuthien für besondere Dienste im Feuerwehrwesen das „Ehrenkreuz in Silber am Bande“ des nassauischen Feuerwehrverbandes.

 

 

 

 

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