Am 20. April fand die diesjährige Jahreshauptversammlung der AWO statt. Kurz vor dem Beginn um 15 Uhr hatten sich, trotz des wenig frühlinghaften Wetters, bereits rund 60 Mitglieder eingefunden. Und das, obwohl es „nur“ den Bericht von 2023 und die Vorschau auf die Aktivitäten 2024 gab, denn die letztjährigen Vorstandswahlen gelten für zwei Jahre. Natürlich musste auch ordnungsgemäß der Kassenbericht abgegeben werden, den sich alle tapfer anhörten und auf Empfehlung der Revisoren dem Vorstand dann Entlastung erteilten.
Gerhard Mantel konnte in seinem Bericht von einer erfreulichen Mitgliederentwicklung berichten. 18 Neueintritte gab es im vergangenen Jahr. Dies ist unter anderem auch dem Plauder- und Spielenachmittag zu verdanken, an dem alle 14 Tage circa 20 bis 25 überwiegend weibliche Gäste teilnehmen. Dabei gefällt es einigen so gut, dass sie in die AWO eingetreten sind. Aber auch die Veranstaltungen und Fahrten, über die wir an dieser Stelle gerne berichten, ziehen offenbar die Leute an. Auch für 2024 konnte Gerhard Mantel wieder ein abwechslungsreiches Programm vorstellen:
- Der nächste Spielnachmittag ist am 30. April, danach immer vierzehntäglich.
- Am 23. Mai Ausflug per Bus und Schiff zur Loreley mit 60 (!) Teilnehmenden.
- Am 18. Juni Veranstaltung zu Aufgaben des Pflegedienstes im Rat- und Bürgerhaus mit AWO-Pflegedienstleiterin Marion Wasner.
- 4. bis 9. August: Fahrt nach Oberaudorf
- 31. August: Sommerfest im Rat- und Bürgerhaus „Motto: Frankfurt ist gastlich“
- 10. Oktober: Vortrag von Ex-Gemeindearchivar Wilfried Krementz „Hexenprozess gegen eine Kriftelerin“
- 14. Dezember: Weihnachtsfeier im Rat- und Bürgerhaus
Zu den Reisen hatte Gerhard Mantel noch einige Bemerkungen: Der Ausflug zur Loreley fand so rege Nachfrage, dass die AWO zu dem Reisebus noch einen Kleinbus gechartert hat. Dies solle allerdings eine Ausnahme bleiben, denn die AWO sei nun mal kein Reisebüro. Auch für die Mehrtagesfahrt nach Oberaudorf im Sommer gibt es schon eine Warteliste. Alles in allem viel Arbeit für das Reiseteam der AWO. „Wenn wir alle noch berufstätig wären, ginge das gar nicht …“, äußerte sich Gerhard Mantel. Er bat um Verständnis, dass nicht immer alle mitkommen können, selbst wenn sie sich schnell anmelden. Er versicherte, dass der Vorstand stets nach besten Wissen und Gewissen entscheidet, aber die Kapazitäten von Busplätzen und Hotelzimmern (vor allem Einzelzimmern) sei nun einmal begrenzt.
Am Ende der Versammlung dankte Gerhard Mantel zunächst seinen Vorstandskolleginnen und -kollegen für die viele geleistete Arbeit 2023 und das stets harmonische Miteinander. Dazu sprach er noch einmal ganz ausdrücklich dem Team des Plaudernachmittags, Annemie Kessler und Christa Monts de Oca , sowie Gedächtnistrainerin Gertrud Göpp seinen herzlichen Dank für ihren Einsatz aus.
Nach dem offiziellen Teil und der Vorführung des fotografischen Jahresrückblicks 2023 blieben die meisten noch ein Stündchen und plauderten bei Brezel und Wein. Letzteren hatten drei Mitglieder aus Hofheim gespendet und darauf hingewiesen, dass er von Weinbergen der Hofheimer Firma Seidemann stammte. Die Anwesenden ließen sich davon nicht abschrecken, sondern kosteten und zeigten sich erfreut, dass etwas so leckeres aus dem gern geschmähten Hofheim kommt. So gab es für die Spender ein herzliches Dankeschön und für alle ein Prost auf die AWO.

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