HSG Schwarzbach, Abt. Handball Erneutes Torspektakel mit individuellem Rekord

HSG Dotzheim/Schierstein II – HSG Schwarzbach 38:47 (15:24) / U14-Handballerinnen feiern dritten Sieg in Folge

vb

Nach dem sehr erfolgreichen Saisonauftakt vor heimischem Publikum wollten die Männer vom Schwarzbach im ersten Auswärtsspiel direkt das nächste Ausrufezeichen setzen und die Tabellenspitze verteidigen. Gegner HSG Dotzheim/Schierstein II hatte zwar sein Auftaktspiel verloren, dennoch mahnte HSG-Coach Dennis Gendritzki im Vorfeld, dass dies eine durchaus anspruchsvolle Aufgabe werden könnte.

Ähnlich wie im ersten Spiel gestaltete sich die Anfangsphase ausgeglichen, mit leichten Vorteilen für die Gäste nach fünf Minuten. In einer temporeichen Partie fielen auf beiden Seiten zwar schnelle Tore, jedoch schlichen sich immer wieder technische Fehler und unkonzentrierte Abschlüsse ein. Beim Stand von 12:16 in der 24. Minute griff Gendritzki schließlich zur Grünen Karte und forderte in der Auszeit höhere Konzentration von seiner Mannschaft. Mit Erfolg: In den verbleibenden sechs Minuten der ersten Hälfte zogen die Krifteler und Hofheimer bis auf neun Tore davon und stellten den 15:24-Pausenstand her.

Besonders treffsicher präsentierte sich bis dahin Mika Weiner, dem in den ersten 30 Minuten bereits zehn Treffer gelangen.

Dementsprechend positiv fiel das Halbzeitfazit in der Kabine aus. Dennoch war allen klar, dass man nach dem Seitenwechsel nicht nachlassen durfte, um die Partie wie schon gegen Ho/Wi frühzeitig und souverän zu entscheiden.

Das gelang jedoch nicht ganz wie erhofft. Der zweite Spielabschnitt verlief weitgehend ausgeglichen: Während die Schwarzbacher den Vorsprung zeitweise auf zehn Tore ausbauten, verkürzte die Heimmannschaft im Gegenzug wieder auf sechs Treffer. Insgesamt war der zweite Saisonsieg der Gästemannschaft zwar zu keinem Zeitpunkt gefährdet, dennoch bot die Partie reichlich Ansatzpunkte für kommende Trainingseinheiten.

Positiv bleibt festzuhalten: Nach beiden Auszeiten von Dennis Gendritzki schaltete sein Team jeweils einen Gang höher und unterband den kurzen Aufschwung der Dotzheim/Schiersteiner Reserve umgehend. Am Ende stand ein torreicher 38:47-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel.

Besonders herausragend war an diesem Spieltag die Leistung von Mika Weiner, der sage und schreibe 21 Tore erzielte. Damit übertraf er seinen persönlichen Rekord aus der Vorwoche noch einmal um drei Treffer – so kann es gerne weitergehen!

Am kommenden Wochenende steht in Kriftel die Kerb auf dem Programm. Deshalb eröffnen die Handballer das Festwochenende bereits am Freitag, den 25.09., mit dem nächsten Heimspiel gegen die TuS Holzheim II. Kommt vorbei und unterstützt den Tabellenführer der BOL lautstark von der Tribüne! Anpfiff ist um 20.15 Uhr in der Kreissporthalle Kriftel.

Es spielten: Dominik Klein, Marius Kraus (Tor); Ben Büchter (2), Fynn Lange (5), Kevin Pappisch (2), Connor Pfeil (3), Jannik Poch, Marc Reuther (2), Christian Schröder (3), Johannes Stockhofe (4), Marc Stroh, Mika Weiner (21/3).

Derby-Krimi mit Happy End für die HSG Schwarzbach

Am zweiten Spieltag gleich ein Derby: Die Regionalliga-Mannschaft der weiblichen B-Jugend der HSG Schwarzbach empfing zum ersten Heimspiel der Saison die HSG EppLa. Bereits in der vergangenen Saison lieferten sich beide Mannschaften stets spannende Duelle auf Augenhöhe – und auch diesmal sollten die Zuschauer einen echten Handball-Krimi erleben.

Die HSG Schwarzbach startete konzentriert in die Partie, musste die Gäste nach den ersten zehn Minuten jedoch zunehmend davonziehen lassen. EppLa nutzte seine Chancen konsequent und setzte sich zwischenzeitlich auf 13:7 ab. Schwarzbach stabilisierte sich anschließend wieder und verhinderte, dass der Rückstand weiter anwuchs. Mit einem 13:19 ging es in die Halbzeitpause.Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich die HSG Schwarzbach verändert. Das Trainerteam stellte das Deckungskonzept um und versuchte insbesondere, Lilli Janson aus dem Angriffsspiel der Gäste zu nehmen. Die Maßnahme zeigte Wirkung: Schwarzbach verteidigte deutlich aggressiver und kämpfte sich Tor um Tor zurück in die Partie.In der 40. Minute war es schließlich so weit: Die HSG Schwarzbach erzielte den Ausgleich und das Derby war wieder völlig offen.

Die letzten zehn Minuten entwickelten sich zu einem echten Krimi. Schwarzbach legte vor, EppLa glich aus – und keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.

Die Entscheidung fiel erst in den allerletzten Sekunden. Nach einer Auszeit bekam die HSG Schwarzbach noch einmal die Möglichkeit, den entscheidenden Angriff vorzubereiten. Fünf Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang schließlich der umjubelte Siegtreffer.

Trainer Oliver Kähler zeigte sich nach der Partie vor allem von der Moral seiner Mannschaft beeindruckt: „Wir haben eine tolle kämpferische Leistung gezeigt. Schon in der Halbzeit hat man den Mädels angemerkt, dass sie sich unbedingt wieder herankämpfen wollen. Die Mannschaft hat nie aufgegeben und bis zur letzten Sekunde an ihre Chance geglaubt. Auf diese Leistung können wir sehr stolz sein.“

Damit belohnte sich die weibliche B-Jugend der HSG Schwarzbach nach einer starken Aufholjagd mit einem emotionalen Derbysieg und einem gelungenen ersten Heimspiel der Regionalliga-Saison.

Gespielt haben: Pia Oehler, Hanna Seibel, Liv Welcher, Emma Grom 1, Lana Morlok 9, Hanna Stork, Karla Spark, Mia Gebhardt 1, Sophie Syme 1, Smilla Racky 2, Melinda Yilmaz, Lucy Trog 1, Luna Bamberg 9, Emma Kern 4, Elena Knoch 1.

Steigerung nach der Pause reicht nicht: TSG Münster unterliegt Erlangen

Eine Woche nach dem Auftakt in Mainz stand für die weibliche B-Jugend der TSG Münster das erste Heimspiel in der Jugend-Bundesliga an. In der heimischen Schwarzbachhalle in Kriftel, der Halle des Kooperationspartners HSG Schwarzbach, empfing das Team den HC Erlangen und musste sich am Ende mit 26:36 (11:17) geschlagen geben. Gegen den Gruppen-Favoriten lief zwar vieles noch nicht zusammen, dennoch zeigte sich, dass die neu formierte Mannschaft auf dem richtigen Weg ist.

Vor eigenem Publikum trat Münster deutlich weniger nervös auf als zuletzt auswärts. Der Matchplan war klar, doch gegen die offensiv und aggressiv verteidigenden Erlangerinnen fand das Team über weite Strecken keine spielerische Lösung. Immer wieder brachte die frühe Deckung der Gäste Münster aus dem Rhythmus. In der ersten Halbzeit schlichen sich erneut technische Fehler ein, viele davon vermeidbar. Dazu kamen in der Abwehr Probleme in der Zuordnung und verlorene Eins-gegen-eins-Duelle.

Erlangen nutzte das konsequent und zog früh davon. Beim 3:7 nahm Münster eine erste Auszeit. Danach hielt die eingewechselte Lana Morlok dagegen, traf mehrfach in Folge und bereitete Treffer am Kreis vor. Münster kam jedoch gegen die konsequente Deckung der Gäste nicht heran. Erlangen baute den Vorsprung weiter aus: Mit einem 11:17 ging es in die Pause.

Nach dem Seitenwechsel stand das Team stabiler, ging besser in die Zweikämpfe und ließ sich vom Rückstand nicht entmutigen. Am Kreis brachte Mette Neumann die Zuspiele immer wieder sicher unter und überzeugte zudem mit guten Abwehraktionen.

Am Ende fehlte gegen die abgeklärten Gäste die Konstanz über 60 Minuten. Zu viele Fehler und Unkonzentriertheiten in der ersten Hälfte waren gegen einen Gegner dieser Klasse nicht mehr aufzuholen, sodass die Niederlage in der Höhe leistungsgerecht ausfiel.

Trainer Maximilian Kästner ordnete das Spiel fair ein: „Erlangen ist eine richtig starke Mannschaft, an der man wächst. In vielen Werten sind wir eigentlich gar nicht so weit weg, aber wir hatten deutlich mehr technische Fehler und Ballverluste als der Gegner, und viele davon landen direkt im Gegenstoß, wo wir gar nicht mehr verteidigen können. Nach der Pause haben wir uns gesteigert und mutiger gespielt. Genau daran knüpfen wir an.“ Das Team mit vielen Bundesliga-Neulingen sammelte gegen einen Topgegner weiter wichtige Erfahrungen. Die Richtung stimmt, und die TSG arbeitet Woche für Woche weiter an sich.

Für Münster im Einsatz: Im Tor Nora Friton, Sara Ivancic. Im Feld: Lana Morlok (6), Mette Neumann (4), Aurelia Hecht (3), Eleni Prösamer (3), Luna Bamberg (2/1), Malin Karg (2), Matilda Mehner (2), Louisa Marie Winter (1), Hanna Stork (1), Smilla Racky (1), Sophie Seym (1), Emma Kern, Lucy Valentina Trog, Lynn Müller.

Trainer: Maximilian Kästner, Oliver Kähler. Betreuerin: Nicole Dollinger.

Überzeugender Auftritt in Münster

Drittes Spiel, dritter Sieg! Die U14-Handballerinnen der HSG Schwarzbach bleiben in der Regionalliga weiter auf Erfolgskurs. Bei der TSG Münster feierten die Schwarzbacherinnen einen überraschend deutlichen 20:28 (9:17)-Auswärtssieg und festigten damit ihren Platz in der Spitzengruppe.

Dass die Partie kein Selbstläufer werden würde, war den Schwarzbacherinnen bewusst. In der Vorwoche hatte Münster dem Primus aus Bensheim noch ordentlich Paroli geboten. Entsprechend aufmerksam gingen die Gäste in die Partie – und zunächst entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Bis zum 4:4 konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen.

Cleo Owen verstand es im Positionsangriff immer wieder geschickt die Breite des Spielfelds zu nutzen, während beide Teams vor allem über das Tempospiel zum Erfolg kommen wollten. Münster suchte dabei mit viel Wucht den Weg über die linke Rückraumseite, Schwarzbach setzte mit der wieselflinken Philine Jung dagegen.

Dann legten die Gäste in der Abwehr eine Schippe drauf. Die Schwarzbacherinnen packten beherzter zu, gewannen wichtige Bälle und setzten sich auf 4:8 ab. Münster-Coach Christian Albat reagierte mit einer Auszeit – doch die zeigte zunächst wenig Wirkung. Helena Pipic legte gleich drei Treffer in Folge nach und brachte Schwarzbach weiter auf Kurs.

Besonders stark: Der Schwarzbacher Rückraum spielte nicht nur geschickt, sondern auch äußerst uneigennützig. Immer wieder wurden die Außenspielerinnen in Szene gesetzt, die ihre Chancen gewohnt kaltschnäuzig verwandelten. Und auch nach einer Auszeit kurz vor der Pause setzte die Mannschaft den zuvor besprochenen Plan konsequent um. Das Ergebnis war ein echtes Highlight: Carla Weitkamp erzielte mit ihrem Premierentor im Schwarzbachdress den Treffer zum 9:17-Halbzeitstand. Mit der ersten Hälfte im Rücken ging das Trainerteam zufrieden in die Kabine und bestärkte die Mannschaft darin, genau diesen Weg weiterzugehen.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb Schwarzbach spielbestimmend. Vor allem defensiv zeigten die Gäste nun, was in ihnen steckt. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang es den Schwarzbacherinnen richtig gut, das Spiel der Gegnerinnen in die gewünschten Räume zu lenken und Münster damit vor große Probleme zu stellen.

Und wenn doch einmal ein Wurf den Weg Richtung Tor fand, stand dort eine überragende Emily Amende. Die Schwarzbacher Torhüterin vernagelte ihr Tor förmlich und brachte die Münsterer Angreiferinnen immer wieder zur Verzweiflung. Mehr als 20 Paraden und eine Fangquote von über 50 Prozent standen am Ende auf dem Statistikbogen – eine überragende Leistung!

Im Angriff schlichen sich im zweiten Durchgang zwar einige Ungenauigkeiten ein, sodass die Partie phasenweise etwas vor sich hinplätscherte, am Ausgang änderte das allerdings nichts mehr. Mara Tonhauser stellte beim 16:26 erstmals auf zehn Tore Vorsprung. Danach verwalteten die Gäste den komfortablen Abstand souverän.

Am Ende leuchtete ein 20:28 auf der Anzeigetafel – ein deutlicher und verdienter Auswärtssieg, gegen eine junge Münsterer Mannschaft, die definitiv nicht enttäuschte.

Drei Spiele, drei Siege, sechs Punkte – die „Hammer-Berries“ sind weiter mittendrin in der Regionalliga-Spitzengruppe.

Und jetzt heißt es endlich wieder: Heimspiel! Am kommenden Samstag um 11.30 Uhr empfangen die Schwarzbacherinnen die TSG Oberursel in der heimischen Schwarzbachhalle.

Es spielten:Emily Amende, Josephine Geipel (Tor), Phline Jung (5), Helena Pipic (3/1), Latika Poologarasa (2), Mara Tonhauser (1), Elisa Hendler (3), Louisa Rösler (1), Zara Salandy (1), Carla Weitkamp (2), Nele Kähler (2), Lotta Großmann, Cleo Owen (4), Sara Boskovic, Nina Krußig, Jonna Vitze (3).

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