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Ferienspiele Ende

Niemand entkommt den Wasserspielen

Ginsheim-Gustavsburger Ferienspiele gingen am Freitag zu Ende – Abschluss mit der Feuerwehr

Dann kommt der große Regen – so ist es inzwischen Tradition gegen Ende der Ginsheim-Gustavsburger Ferienspiele. Das ist nicht etwa ein Wetterphänomen, sondern der Hilfe der Feuerwehr zu verdanken, die mit drei Spritzen und Wasser aus dem Hydranten den IGS-Parkplatz unter Wasser setzte.

(gus/Fotos: Steinacker)
 

GINSHEIM-GUSTAVSBURG (gus) – Die große Hitze lag am vorletzten Ferienspieltag nicht über der Mainspitze, aber es war allemal warm genug, um den begehrten Höhepunkt zu genießen. Aus drei Spritzanlagen ließ es die städtische Feuerwehr am vergangenen Donnerstag, 5. Juli, auf den Parkplatz der IGS regnen. Dazu kamen alle drei altersgetrennten Gruppen der Ferienspiele am Jugendhaus zusammen und stürzten sich ins nasse Vergnügen.

Traditionell heißt das ungeschriebene Gesetz dabei auch für die Betreuer: kneifen gilt nicht. Nach und nach wurden die sich zierenden Erwachsenen von Kollegen geschnappt und zwangsvergnügt. Midi-Betreuerin Ferdaous Chennouf etwa zeigte sich sehr geschickt, indem sie mit der Fotokamera in der Hand dokumentarischen Pflichten nachzugehen schien. Aber so ein wasserempfindliches technisches Gerät kann einem auch kurzfristig abgenommen werden, musste Chennouf lernen.

Auch bei den Kindern zeigt sich immer eine sehr unterschiedliche Scheu vor dem großen künstlichen Regen, vor allem weil sie die Kälte fürchten. Doch der Hydrant an der Einfahrt zum Parkplatz, an dem die Feuerwehr sich bediente, versprühte durchaus erträglich kaltes Wasser, als sich die ersten Seen auf den Parkplatz bildeten, spielten manche Kinder auch gleich „Toter Mann“.

Nur die Kleinsten, die Minis, kamen für dieses Abschlussevent, dem am Freitag lediglich noch der gemeinsame Ausflug ins Frankfurter Rebstockbad folgte, extra von ihrem Standort im Gustavsburger Kinder- und Jugendtreff ans Jugendhaus. Denn die künftigen Erst- und Zweitklässler waren nicht dabei, als die über 60 Midis und in der zweiten Woche 13 Maxis am Mittwochabend gemeinsam in der Sporthalle der IGS ihr Schlaflager einrichteten. Für die Übernachtungsaktion sind die Sechs- und Siebenjährigen noch zu klein, selbst unter den Midis fanden sich Kinder, für die das Schlafen außerhalb des vertrauten Zuhauses eine neue Erfahrung war.

Simone Hauke und Ferdaous Chennouf berichteten als Leiterinnen der Midi-Gruppe von planmäßig verlaufenen Ferienspielen ohne große Pannen, Unfällen oder Konflikten. Nach dem Abtrocknen und Kleiderwechsel ging es wieder zurück an die Wasserspiel-Stationen, an denen die Midis die vergangenen acht Ferienspieltage lang gearbeitet hatten – am Morgen war das Wetter über dem Jugendhaus noch so schlecht gewesen, dass die olympischen Wasserspiele verschoben wurden.

Zum Abschlussprogramm gehört es auch, dass die drei Gruppen ihre Clubtänze vorführen, die sie sich angeeignet hatten. Nach der Rückkehr vom Rebstockbad blieben die Betreuer am Jugendhaus zurück und belohnten sich für zwei anstrengende, aber doch lohnende Wochen mit den Kindern mit einem Teamerfest, „als kleines Dankeschön an das Team“, betont Chennouf. Im Januar geht es dann über die „Teamerbörse“ im Internet an die Vorbereitung der Ferienspiele 2019, die sich vermutlich ohne größere Veränderungen präsentieren werden.

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