Vielleicht ahnte er, dass er damit Stoff geliefert hat für eine kleine Story von

Juhu, Post! Freund Ali gratuliert zum Geburtstag.


Der ist zwar schon ein paar Tage vorbei, aber wer freut sich nicht über ein „ich hab an dich gedacht“?


In dem Umschlag ist noch ein Umschlag.

Während ich das Ganze in Augenschein nehme, wird mir klar, warum der Geburtstagsgruß nicht pünktlich sein konnte. Freund Ali hat daran keine Schuld.


Er ist dafür bekannt, dass er nicht nur „Herzlichen Glückwunsch“ schreibt, sondern stets mit einer Besonderheit überrascht. Diesmal ist es, außer den netten persönlichen Worten, eine bunte Karte mit Sommerblumen und dem Hinweis auf die UNICEF. „Der Kauf dieser Grußkarte hilft UNICEF, Kinder vor AIDS zu schützen und Waisen zu helfen. ...“ (In vier Sprachen!) Ali denkt sozial. So kenne und schätze ich ihn. Aber warum erzähle ich das?


Die Karte und ihr Umschlag sind quadratisch und nicht rechteckig.


Das passt unserer Post nicht! Auf dem Umschlag klebt ein gelber Zettel, der 90 Cent nachfordert und unmissverständlich die Maße vorschreibt, mit denen die Deutsche Post bereit ist, solche Teile zu befördern.


Ali hätte nachfrankieren müssen – und dann wäre die Post mit dem falschen Maß befördert worden!


Mein korrekter Freund hat aber alles zusammen in einen – nun vorschriftsmäßig rechteckigen – Umschlag gesteckt, und neu frankiert.


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