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Ein Glanzpunkt für die Ewigkeit

VfB Ginsheim ist nach 3:1 (3:1)-Sieg beim FC Alsbach in die Hessenliga aufgestiegen

Ausgelassener Jubel herrschte unter den Ginsheimern nach dem Abpfiff der letzten Verbandsligapartie auf dem Alsbacher Sportplatz nach dem Meisterstück.
(Foto: VfB Ginsheim)

GINSHEIM (vb/st) – Mit dem 3:1-Erfolg beim Angstgegner FC Alsbach, nach Toren von Berat Karabey (2) und Ivan Raspaglia, erreichte der VfB Ginsheim den sensationellen Aufstieg auf die hessenweite Bühne des Fußballsports und verschaffte sich damit nicht nur eine überregionale Anerkennung, sondern auch einen Glanzpunkt für die Ewigkeit.

Der VfB ist nun nach dem SC Opel Rüsselsheim, aber gleichsam mit RW Walldorf, SV Raunheim 07, VfR Groß-Gerau und Viktoria Kelsterbach zu einer besonderen Adresse in unserem Heimatkreis geworden, wer hätte noch vor Jahren auch nur im Geringsten daran gedacht. Diese überaus sympathische Elf der Trainer Artur Lemm und Carsten Hennig spielte eine überragende Saison, die auch trotz einiger Rückschläge am Ende zu einem Eintrag in das Merkbuch der heimischen Fußballgeschichte führen musste.

Ein verdienter Meister ist der Verein für Ballspiele, der sich nun mit traditionsreichen Klubs wie Borussia Fulda, dem OSC Vellmar, KSV Baunatal, FSC Lohfelden oder Eintracht Stadtallendorf messen darf. Mit dem VfB verabschiedete sich ein Verein ohne große finanzielle Mittel aus der Verbandsliga Süd, um so mehr ist die Leistung zu würdigen. Spieler aus der eigenen Jugendabteilung wie der überragende Tobias Bednarz, der unermüdliche Ilyasse Attia oder ein Giuseppe Carbone, der eine bemerkenswerte Entwicklung genommen hat, haben zusammen mit Spielern aus der näheren Region gezeigt, dass nicht nur der Mammon eine gewichtige Rolle spielt, sondern auch Charakter, Willensstärke, Kameradschaft und mannschaftliche Geschlossenheit.

Der Verein darf sich glücklich schätzen, über Führungsspieler wie Kapitän Jörg Finger, Oliver Schmitt, Lukas Görlich und Lukas Langenstein zu verfügen, die allesamt ihren Anhängern an den überwiegenden Spieltagen in erheblichem Maße Freude bereitet haben. Neben den Trainern haben aber noch andere an dem großen Erfolg mitgewirkt, sollte man doch nicht Marcus Spahn vergessen, jenen „Fußballverrückten“ als unermüdlichen Antreiber, der trotz hoher beruflicher Anspannung seine knappe Freizeit dem Verein zur Verfügung stellte, um etwas Großartiges zu entwickeln.

Es gilt nun, nach vorne zu schauen und sich dem Abenteuer Hesseliga zu widmen. Aber vielleicht steht am Ende gar nicht das Wort Abenteuer in der Beurteilung. Man kann der Mannschaft durchaus überraschende Momente in der neuen Umgebung zutrauen und warum sollten diese nicht nur eine Saison auf das Umfeld einwirken? 

 

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