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Gleich zweimal Deutscher Meister

Oliver Schmarowski siegt mit den „Natur- und Angelfreunden Bischofsheim“

Zwei Siegertrophäen nahm Oliver Schmarowski, der für den neu gegründeten Verein „Natur- und Angelfreunde Bischofsheim“ bei den Deutschen Meisterschaften im Turnierwurfsport der Meeres- und Binnenfischer antrat, aus Söhrenwald mit nach Hause.
(Foto: privat)

BISCHOFSHEIM (vb/os) – Am 15. und 16. Juni fanden in Söhrewald-Wattenbach (bei Kassel) die 26. Deutschen Meisterschaften im Turnierwurfsport der Meeres- und Binnenfischer (TWS) mit 45 Teilnehmern in allen Altersklassen statt.

Turnierwurfsport ist ebenso wie der Castingsport ein Wurfsport der Angler. Hierbei geht es um sportliches Werfen von Gewichten mit der Angelrute. Bei den Wettkämpfen, die auf dem Rasen von Sportplätzen stattfinden, müssen zum einen unterschiedlich entfernte Zielscheiben (Arenberg-Scheibe) mit verschiedenen Wurfarten möglichst genau angeworfen und zum anderen so weit wie möglich geworfen werden.

Am ersten Tag der Meisterschaften – bei den Meeresfischern – wird mit einem 60 bis 150 Gramm schweren Blei ein Zielkreis von 7,5 Metern Durchmesser angeworfen, dessen Mittelpunkt 50 Meter entfernt ist. In folgender Reihenfolge wird geworfen: drei Überkopfwürfe, drei Seitenwürfe rechts und drei Seitenwürfe links.

Bei den Herren muss man immer erst einmal alle neun Treffer markieren, um bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitzureden. Bei Oliver klappte das in gewohnter Weise – beim Weitwerfen mit der Brandungsrute und einem 170 Gramm schweren Blei noch besser.
Drei Würfe – nur der weiteste zählt. 169 Meter beim ersten Wurf, 20 Meter weiter als vergangenes Jahr, dann nochmal zwei 166er. Die Konkurrenz war von Anfang an geschockt, kam aber „nur“ noch auf 167 Meter heran. Dies bedeutete mit 349 Punkten: der erste DM-Titel 2017.

Am nächsten Tag folgte der TWS der Binnenfischer, das Werfen mit einer Spinnrute und einem 18 Gramm schweren Kunststoffgewicht. Schmarowski durfte als Vorletzter an den Start und konnte mit dem besten Zielwurfergebnis aller DM-Teilnehmer von 9-5 (neun Treffer, davon fünf Volltreffer) und somit mit 10 Punkten Vorsprung in die Weitwurfdisziplin gehen. Der Sieg war hiermit schon vergeben, denn die drei punktgleichen Konkurrenten mussten sieben Meter weiter werfen, um ihn zu überholen.

Mit einem Sicherheitswurf von 80 Metern warf Oliver kontrolliert die zweitbeste Weite heraus (Spitze waren 84 Meter) und verteidigte somit erfolgreich seinen DM-Titel vom Vorjahr. Erwähnenswert ist noch, dass beide Herren-Mannschaften Schmarowskis auch noch siegreich waren.

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