Bleiben Hofheims Bühnen zukünftig leer? Bei den 26. Hofheimer Sinngesprächen am heutigen Freitag, 4. September, 19.30 Uhr im Kellereigebäude Hofheim – Haus der Vereine, Schönbornsaal steht die Frage im Zentrum, wo die Kreisstadt Hofheim in Sachen Kultur steht und wie diese für die Bürgergesellschaft zu definieren ist. Es wird diskutiert, wo und wie Schwerpunkte zu setzen sind und ob Kultur in Hofheim nur von ein paar wenigen und immer gleichen Menschen bereichert und gepflegt wird. Auch der Wandel des kulturellen Verständnisses durch den rasanten Auftrieb der sozialen Medien – ob Kultur eher zum schnellen Freizeitvergnügen wird oder ein elitärer Auftrag mit erhabenem Anspruch für das Besondere bleibt – wird thematisiert.
Aufgrund der prekären finanziellen Situation der Stadt Hofheim erhält das Thema mittlerweile eine ganz eigene Brisanz. Das Impulsreferat des Abends hält Karin Wolff, Hessische Kultusministerin a.D. und ehemalige Geschäftsführerin des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Für ein zweites Impulsreferat werden nach der Pause Susanne Demuth, Fachbereichsleiterin Kultur und Sport, und Hofheims Bürgermeister Wilhelm Schultze erwartet. Er ist als Kämmerer und Dezernent für den Fachbereich Kultur und Sport direkt in die Thematik involviert und wird als Auftakt in den zweiten, auf Hofheim bezogenen Teil des Abends Einblicke in die Lage des Gesamthaushalts, den Anteil der freiwilligen Leistungen und die Zusammensetzung des Kulturetats geben.
Aufgrund des für Hofheim so wichtigen Themas gibt es zudem eine Premiere: Zum ersten Mal schließt sich der Kunstverein Hofheim als Kooperationspartner und Mitveranstalter bei den Hofheimer Sinngesprächen an.
Tickets gibt es über die VBV-Webseite, in der Buchhandlung Tolksdorf in Hofheim oder an der Abendkasse.
Weitere Informationen auf der VBV-Webseite: www.vbv-hofheim.de
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