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Western-Melodien, Jazz und Musicals Traditionelles Herbstkonzert der Akkordeonfreunde 1955 Flörsheim

Die Akkordeonfreunde Flörsheim (v.l.): Dagmar Ried, Anke Hopf, Steffen Trenk, der für den erkrankten Helmut Kohl einsprang, und Dietmar Viertel.

Traditionelles Herbstkonzert der Akkordeonfreunde 1955 Flörsheim

Jedes Jahr nutzt der Verein der Akkordeonfreunde 1955 Flörsheim die Gelegenheit, ein Herbstkonzert gemeinsam mit musikalischen Gästen in der Stadthalle zu veranstalten. Dieses Mal hatte der Verein, der aus vier leidenschaftlichen Musikerinnen und Musikern besteht, den Gesangverein Volksliederbund 1905 Flörsheim und den Akkordeon Club Sulzbach e.V. eingeladen und am vergangenen Sonntag ihr musikalisches Können dem Publikum präsentiert. Die Erste Vorsitzende des Flörsheimer Ensembles, Dagmar Ried, wünschte dem Publikum ein musikalisch interessantes Konzert an diesem Spätnachmittag im November.

Eingeleitet wurde dieses mit dem Volksliederbund, der unter der Leitung von Sabine Theobald steht. Besinnliche Lieder wie „Die Rose“ von Amanda Mc Broom und „Neigen sich die Stunden“ von Lorenz Maierhöfer passten hervorragend zu dem Herbst und seinen kurzen Tagen. Der Auftritt des Vereins der Akkordeonfreunde Flörsheim drohte noch vor wenigen Wochen auszufallen, denn bei dem vierköpfigen Ensemble besitzt jeder Musiker eine andere Rolle, weshalb alle aufeinander angewiesen sind. Dagmar Ried, Anke Hopf und Dietmar Viertel, der das Ensemble leitet, mussten nämlich auf Helmut Kohl verzichten, der aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage war, mitzuspielen. Er schaute sich das Konzert am Sonntag aus der Perspektive der Zuschauer an. Als Retter in der Not erwies sich Steffen Trenk aus dem Sulzbacher Akkordeon-Verein, der Kohls Rolle für dieses Konzert übernahm und so mit beiden Vereinen auf der Bühne stand. Mit „Blue in blue“ von Harald Barth und „Happy Music” von James Last sorgten die Akkordeonfreunde mit Jazz-Titeln für gute Unterhaltung.

Auch der Akkordeon Club Sulzbach leitete seinen Part mit besinnlichen Werken ein, jedoch brachten die 15 Musikerinnen und Musiker unter der Leitung von Birgit Heyne gegen Ende mit dem Medley „Best of Grease“ aus dem gleichnamigen erfolgreichen Filmmusical eine ordentliche Portion Schwung in den Saal. Dabei unterstützten Chiara Oehl die Akkordeonspielerinnen und Akkordeonspieler am Schlagzeug und Dietmar Viertel am Elektronium.

Höhepunkt und Abschluss des Konzertes war das „Morricone Special“, ebenfalls ein Medley aus bekannten Western-Melodien. Beide Orchester spielten so unter anderem die berühmte Melodie aus dem Film „Spiel mir das Lied vom Tod“, die durch das Akkordeon noch einmal einen ganz eigenen Charakter erhielt. Mit einem kräftigen Applaus bedankte sich das Publikum für das abwechslungsreiche und besinnliche Herbstkonzert.

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