500 gelbe Renner am Start

Eintracht-Fanclub „Fuchselöcher“ kürt Weilbachs schnellste Ente des Jahres

Das Entenrennen – längst ein beliebtes Spektakel am Vatertag. Hunderte tummelten sich rund um den auch „die Bach“ genannten Weilbach.?(Foto: R. Dörhöfer)

 

Das Entenrennen – längst ein beliebtes Spektakel am Vatertag. Hunderte tummelten sich rund um den auch „die Bach“ genannten Weilbach.?(Foto: R. Dörhöfer)

 

WEILBACH (drh) – Badetag in Weilbach: Der Eintracht-Fanclub „Fuchselöcher“ hatte zum sechsten Mal zum Entenrennen an „die Bach“ geladen und ließ insgesamt 500 gelbe Plastikentchen zu Wasser. Die jeweils besten 25 Entchen aus drei Vorläufen kamen in den Endlauf, in dem die schnellste Ente Weilbachs des Jahres 2015 ermittelt wurde. Das Entchen von Caroline Reiter hatte letztendlich die Nase – beziehungsweise den Schnabel – vorn und schwamm auf den ersten Rang. Die Siegerin erhielt dafür eine Jahreskarte des Hattersheimer Freibades. Die Eintrittskarten zum letzten Heimspiel der Frankfurter Eintracht gingen an die Besitzer von „Nic's Crazy Coffee“, während Leon Schmitts Entchen einen signierten Fußball der Eintracht erschwamm.

 

Noch vor Mittag herrschte rund um „die Bach“ reger Trubel, warteten doch vor allem die Kinder gespannt auf die kleinen Schwimmer. „Entenschubser“ verhalfen so manch festsitzendem Plastiktierchen zur Weiterfahrt auf dem/der Weilbach. Die Eltern und vor allem viele Männerrunden, die den Vatertag feierten, ließen es sich am Haus am Weilbach gut gehen und genossen das Bach-Spektakel.
Der Fanclub spendet den Erlös des Entchenverkaufs seit all den Jahren einem karitativen Zweck, und so gingen ein weiteres Mal 1.000 Euro an die vom Arbeiter-Samariter-Bund in Weilbach eingerichtete Wohngemeinschaft für Demenzkranke. „Im vergangenen Jahr wurden ein Grill und Gartenequipment für die Bewohner gekauft“, wusste Stefan Fey vom Eintracht-Fanclub „Fuchselöcher“. Auch freuten sich die Fußball-Liebhaber, dass sich 17 Asylbewerber, die eigens zum Entenrennen eingeladen worden waren, unter die Weilbacher mischten. „Wir haben den Asylbewerbern Entchen gespendet und sie auf ein Mittagessen eingeladen, um sie noch ein bisschen mehr ins Ortsleben zu integrieren“, erklärte Christian Fey. Mitten im Getümmel fanden somit auch die neuen Bewohner Weilbachs ihren Platz.
Dem Eintracht-Fanclub gehören mittlerweile 120 Personen an. Sie teilen die Fußball-Leidenschaft und organisieren einige weitere Events zum Zeitvertreib. Sie spielen selbst bei dem ein oder anderen Fußballturnier mit, nehmen mit Herzblut am Weilbacher Weihnachtsmarkt teil, keltern ihr eigenes „Stöffche“ oder organisieren ein eigenes Saisonabschlussfest. Das Mitfiebern bei Eintracht-Spielen steht aber selbstverständlich immer an erster Stelle.

 

 

 

 

 

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