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Ein Prosit auf die neue Kampagne

Fröhliche Verleihung der diesjährigen Fastnachtsorden im Weilbacher Vereinsheim der Gemütlichkeit

Die Vorstandsmitglieder der Gemütlichkeit.(Fotos: gib)
 

FLÖRSHEIM (gib) – Die Fassenacht war schon immer ein wichtiger Bestandteil der „Gemütlichkeit“ und seit vielen Jahren ist die Gemütlichkeit derjenige Verein, der die Weilbacher Fastnacht am Leben erhält. Der offizielle Empfang am vergangenen Sonntag, 20. Januar, im Vereinsheim in der Schulstraße diente insbesondere dazu, den Sponsoren und den für Weilbach maßgeblichen Politikern für ihre Unterstützung zu danken.
 

Vorstandsvorsitzender Bernd Flach begrüßte Aktive, Ehrenmitglieder, Senatoren, Politiker, verdiente Fastnachter und befreundete Vereine, eben all diejenigen, die den Verein in ideeller und finanzieller Form mit allen Kräften unterstützt haben. Mit der Aufforderung „Euch soll’s hier gut gehen“ lud er die zahlreichen Gäste und Vereinsmitglieder zu Sekt und Laugengebäck ein. Mit einem „Prost auf die neue Kampagne“ wurde den Ehrengästen der aktuelle Fastnachtsorden in festlichem Rahmen überreicht.
Flach grüßte in seiner Rede ganz besonders den ehemaligen Weilbacher Bürgermeister, der krankheitsbedingt leider nicht anwesend sein konnte und dankte Alt-Bürgermeister Antenbrink für seine Verbundenheit zum Verein und die langjährige Unterstützung während dessen Amtszeit.
„Für die Nutzung der Weilbachhalle muss die Gemütlichkeit 3.050 Euro aufbringen. Eine Menge Geld. Der diesjährige Zuschuss der Stadt Flörsheim fehlt und das tut weh“, so Bernd Flach. Bürgermeister Bernd Blisch versprach, dass sich bis zum Herbst noch finanzielle Hilfe ergeben wird. „Das Schiff kommt nicht zum Kentern“. Letztendlich lebt kein Verein ohne Spenden. Den Senatoren zeigt sich der Verein Gemütlichkeit mit der Überreichung des Vereinsordens, VIP-Plätzen und freiem Eintritt bei den Sitzungen erkenntlich. Voraussetzung dafür ist eine freiwillige Spende in Höhe von mindestens 150 Euro.
Nach der offiziellen Ordensverleihung übergab der Vereinschef das Zepter an den Sitzungspräsidenten Alexander Becker, der die neue Kampagne ganz offiziell einläutete und den „Närrischen Rat“ präsentierte: Bianca Anbargi, Kathinka Bernecker, Maika Ehry, Bettina Gerbers, Ilona Hartmann, Nadja Wolff, Christian Damrau, Dr. Andrea Himsel, Dr. Jochen Himsel, Daniel Lorang, Thorsten Press, Michael Schmidt, Wolfgang Schneider, Matthias Theiss, Silke Staudt und Tobias Press. Sie werden – allen wohl und niemandem weh – das ehrenvolle Amt in der Kampagne 2019 wahrnehmen. Vorab galt es, den Fastnachts-Eid zu leisten: Immer und ewige Narrentreue – Lachen verordnet. Fastnacht ist wirklich eine ernste Sache. Alexander Becker bedankte sich in fastnachtlichen Reimen bei allen Verantwortlichen, „bei all den Könnern“, vom Kartenservice über die Deko-Teams bis zu den Fahrern der Fastnachtswagen.
Vor allem die beiden großen Fastnachtssitzungen in der Weilbachhalle am 15. und 16. Februar sind der Höhepunkt der Weilbacher Fastnacht. An zwei Abenden wird in der Weilbachhalle ein abendfüllendes und interessantes Sitzungsprogramm angeboten: Büttenreden, Tanzdarbietungen, bunte Nummern, Schunkeln und Stimmung ist angesagt. Das Motto in diesem Jahr lautet „WEILkiki-BeACH-Club, Sommer – Sonne – Sonnenschein (Was wollt Ihr auf Malle…?)“ Seit vielen Jahren wird eine urige Fassenacht gefeiert, die großen Anklang bei den Besuchern findet. Die meisten Darbietungen sind exklusiv nur bei den Sitzungen der Gemütlichkeit zu sehen.
Schlagerparty in Weilbach
Auch für die diesjährige Schlagerparty wurde die kultige Partyband „Familie Hossa“ engagiert. Sie bietet am Freitag, 22. Februar, in der Weilbachhalle ein großartiges Musikprogramm mit coolen Kostümen. Viele kostümierte, friedliche Gäste in guter Feierlaune werden erwartet. Das Konzept der veranstaltenden Vereine geht auf: GGK – Gemütlichkeit, Germania und Kerbeborsch – sind erfolgreich mit ihrer Weilbacher Schlagerparty. Die drei Vereine versprechen, dass Frau und Mann an diesem Abend voll auf ihre Kosten kommen werden. Bis dahin gibt es bei der „Gemütlichkeit“ noch viel zu tun. Dem Verein ist es ein Anliegen, das Kulturgut Fastnacht an die Kinder und Enkel weiter zu geben. Alleine geht’s – gemeinsam geht’s besser.

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