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Nie gefährdeter Auswärtssieg Damen Bezirksliga A: TG Schierstein - HSG MainHandball 16:23 (8:11)

Damen Bezirksliga A: TG Schierstein - HSG MainHandball 16:23 (8:11)

Die Pflicht erfüllt: Das Frauenteam der HSG MainHandball gab sich beim Tabellenschlusslicht TG Schierstein keine Blöße und erzielte einen ungefährdeten Auswärtssieg. Der letztjährige Absteiger verbuchte mit dem 23:16 (11:8)-Resultat in der Dotzheimer Sporthalle am Schelmengraben bereits den dritten Triumph im vierten Spiel unter dem neuen Trainer Matthias Packheiser und befindet sich als Tabellensiebter der Bezirksliga A nun wieder auf einem guten Weg, die als Saisonziel ausgegebenen Platzierungen fünf bis sechs erreichen zu können. „Es war leider kein besonders schönes Spiel von beiden Seiten, aber wir kamen nie in Gefahr und haben wie geplant zwei Punkte mitgenommen“, kommentierte Packheiser den Auswärtserfolg.

Als kurios entpuppte sich die Anfangsphase der Begegnung, in der die Untermainstädterinnen die zuvor einzige Führung der Gastgeber zum 1:1 ausglichen, beide Lager in den darauffolgenden sechs Minuten jedoch keine Torerfolge mehr erzielen konnten. So fiel das 2:1 für das Vereinstrio aus Flörsheim, Raunheim und Kelsterbach erst in der 10. Spielminute. Immerhin ging es im Anschluss Schlag auf Schlag, zumindest bei MainHandball, das nach weiteren zehn Minuten bereits einen sicheren 10:4-Vorsprung markierte. Kurz vor der Pause verloren die Gäste jedoch ihre zwischenzeitliche Souveränität ein wenig, wodurch Schierstein drei Tore verkürzen und seine Aussichten für den zweiten Abschnitt verbessern konnte. „Wir hatten einige angeschlagene Spielerinnen in der Stammformation und das hat sich phasenweise bemerkbar gemacht“, erklärte Packheiser den kleinen Durchhänger.

An den Kräfteverhältnissen änderte sich allerdings auch nach der Halbzeitpause wenig. Die Mainhandballerinnen vergrößerten ihren Vorsprung früh im zweiten Abschnitt wieder auf 16:10 Tore (40.) und hielten den Tabellenletzten auf Distanz. Punktuell gelang es den Schiersteiner Gastgebern zwar, den Rückstand noch etwas einzudämmen, näher als auf vier Treffer kamen sie jedoch nicht mehr heran. In der Schlussphase machte sich schließlich auch der große Kader des Untermainteams bemerkbar. Die HSG konnte immer wieder frische Kräfte bringen, ließ dadurch konditionell nie nach und verbuchte mit dem Endstand gleichzeitig ihre höchste Führung im gesamten Spielverlauf. „Zum Glück hatten wir die volle Bank, so fiel es nicht weniger ins Gewicht, dass einige Mädels nicht ihr volles Leistungspotenzial abrufen konnten“, sagte der HSG-Coach und fuhr fort: „Wir haben hier zwar nicht geglänzt, aber unsere Pflicht erfüllt. Außerdem können wir uns nicht einbilden, die Gegner da unten alle mit zehn Toren und mehr zu schlagen. So weit sind wir einfach noch nicht, von daher können wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“.

Nicht weniger als einen weiteren Sieg streben die Frauen der HSG MainHandball für das bevorstehende Heimspiel gegen den Tabellennachbarn FSG Holzheim/Limburg an. „Wir müssen in diesem Vergleich eigentlich zwei Punkte holen, nicht nur, weil wir zuhause spielen, sondern besonders im Hinblick auf die Tabelle und unsere Zielsetzung“, äußerte Matthias Packheiser vor dem Auftritt am Sonntag (15 Uhr) in der Flörsheimer Graf-Stauffenberg-Halle. Die Domstädter zeigten zuletzt schwankende Leistung, kassierten am vergangenen Spieltag eine peinliche Niederlage gegen den Vorletzten BIK Wiesbaden. Davor gab es allerdings ein Remis bei der zweitplatzierten FSG Niederhofheim/Sulzbach. Bleibt abzuwarten, wieviel „Wundertüte“ die Untermainstädterinnen am Sonntag zulassen werden.

HSG MH: Peilstöcker, Salokat; I. Goldack (6), Hahn (5/2), C. Schneider (3), Deinhard (3), M. Goldack (3), Peci (2), Bächler (1/1), E. Packheiser, Simon, A. Schneider, Pimper, Laun.

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