Am 15. August drehte sich vor dem Haus der Begegnung in Eddersheim alles um den Schutz vor Fahrraddiebstahl und die Prävention von Betrugsversuchen. Ab 13 Uhr boten Fahrradcodierer und Sicherheitsberater Andreas Suda sowie die Sicherheitsberaterinnen und -berater für Senioren (SfS) der Stadt Hattersheim verschiedene Angebote rund um das Thema Sicherheit an.
Auch bei extremen Temperaturen von über 38 Grad ließen sich die Ehrenamtlichen nicht davon abhalten, ihren Fahrradcodier- und Beratungsstand aufzubauen. Umso erfreulicher war die Resonanz: Insgesamt 17 Radfahrerinnen und Radfahrer nutzten das Angebot und ließen ihre Fahrräder mittels Nadelcodierung kennzeichnen. Die Codierung kann dabei helfen, Fahrräder im Falle eines Diebstahls eindeutig zuzuordnen und dadurch den Diebstahlschutz zu verbessern.
Neben der Fahrradcodierung informierten die SfS über aktuelle Betrugsmaschen. Im Mittelpunkt standen dabei insbesondere Betrugsversuche, die nicht nur telefonisch oder über das Internet, sondern auch unmittelbar an der Haustür stattfinden. Aufgrund der starken Hitze wurde der Beratungsstand an diesem Samstag allerdings weniger besucht als üblich.
„Trotz umfangreicher Aufklärungsarbeit werden Seniorinnen und Senioren leider immer wieder Opfer von Betrugsversuchen“, berichtet Frank Mechtold, Koordinator der SfS Hattersheim. „Wir informieren regelmäßig an unseren Beratungsständen und bei Vorträgen in Vereinen, in betreuten Seniorenwohnanlagen (EVIM) sowie in karitativen Einrichtungen über aktuelle Gefahren und geben konkrete Tipps, wie man Betrugsversuche frühzeitig erkennt.“
Die Sicherheitsberaterinnen und -berater für Senioren engagieren sich ehrenamtlich und investieren dafür einen Teil ihrer Freizeit. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wichtigen Beitrag dazu, dass ältere Menschen Gefahren frühzeitig erkennen und sich besser vor Betrugsversuchen und anderen Straftaten schützen können.

Kommentare