Fünf Tage in der Lüneburger Heide

Hamburg, Lüneburg, Altes Land und Steinhuder Meer: Mit der AWO Kriftel in den sonnigen Norden

Foto: AWO
Die fröhliche Reisegruppe der Krifteler AWO.
Die fröhliche Reisegruppe der Krifteler AWO.

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Der AWO-Vorstand hatte bei seinen Reiseplanungen für 2026 die Heideblüte Mitte August im Visier. Bei der anhaltenden Hitze und Trockenheit kamen schon Zweifel auf, ob das gelingen würde – doch es wurde eine wunderschöne Reise in den sonnigen Norden. Aber der Reihe nach:

Am 12. August fuhr der Bus mit der AWO-Reisegesellschaft pünktlich um 8 Uhr morgens in Kriftel ab und hielt das erste Mal zu einem zünftigen Frühstück, das der bewährte Fahrer Volker Greb aus seiner Vogelsberger Heimat organisiert hatte. So gestärkt ging es weiter nach Schneverdingen. Im dortigen Heidegarten konnten die Teilnehmenden sich von der Vielfalt der Heidepflanzen überzeugen. Sie blühten– sehr gefällig angeordnet - nicht nur im gewohnten Lila, sondern in allen Tönen von Orange bis Dunkelviolett. Nach der langen Busfahrt flanierten die Reisenden gerne durch diesen schönen Landschaftspark. Gegen Abend wurde für fünf Tage Quartier genommen im gemütlichen Landhotel Röhrs in Visselhövede. In den behaglichen Zimmern und bei dem vorzüglichen Abendessens- und Frühstücksangebot fühlten sich alle richtig wohl. Im Bus und beim Abendessen wurde – wie bei der AWO üblich – viel gesungen. „Auf der Lüneburger Heide“ und das „Heideröslein“ waren dabei Pflicht. Der Gesang gelang dieses Mal besonders gut, da nicht weniger als drei Sänger des Liederkranzes anwesend waren.

Am 13. August stand eine Fahrt nach Hamburg auf dem Programm. Die Hansestadt empfing die Reisenden mit strahlendem Sonnenschein. Zum Auftakt gab es eine Hafenrundfahrt, wo eine Stunde lang von der Aida und Containerschiffen bis zur Elbphilharmonie alles bequem vom Wasser aus zu bestaunen war. Danach war in der Stadtmitte Zeit für eigene Erkundungen. Ob die Besichtigung des Rathauses, ein Einkaufsbummel in der Mönckebergstraße oder eine Tasse Kaffee in den Arkaden an der Alster – alles war möglich. Und das an einem der seltenen Tage, an denen in Hamburg rund 30 Grad herrschten!

Am 14. August stand zunächst die Hansestadt Lüneburg auf dem Plan. Die Stadt an der Ilmenau, die durch die Salzgewinnung zu ihrer Bedeutung kam, wurde im Zweiten Weltkrieg kaum zerstört. Die Altstadt weist daher noch viele schöne und gut restaurierte Backsteinbauten auf. Der weitläufige Marktplatz mit den angrenzenden Fußgängerzonen und das vom alten Kran geprägte Wasserviertel luden – bei bestem Wetter - zu einem Bummel ein. Danach ging es in die Heide, wo schon zwei Pferdekutschen auf die Reisenden warteten. Eine Stunde lang erkundete die AWO mit jeweils zwei PS diese einzigartige Landschaft, die tatsächlich schön lila blühte. Die Pferdekutscher erläuterten, wodurch die Heide entstand und wie sie heute gepflegt und erhalten wird. Ein wenig verstaubt, aber sehr zufrieden, kehrten alle ins Hotel zurück.

Am 15. August ging es ins „Alte Land“. Hier gibt es tatsächlich noch mehr Obstbäume als in Kriftel. Sie prägen die Landschaft ebenso wie die schönen Bauernhöfe, die sich häufig mit Fachwerk und Reetgedeck präsentieren. Auch die sehenswerte Altstadt von Buxtehude stand auf dem Programm. Bei einem Aufenthalt an der Elbe konnten die Reisenden große Schiffe auf der Reise von oder nach Hamburg beobachten, während sie frisch zubereitete Fischbrötchen verzehrten. Ein Aufenthalt im malerischen Stade rundete diesen Tag ab.

Am 16. August hieß es Abschied nehmen von der Heide. Damit das nicht zu schwer fiel, gab es noch einen Zwischenstopp am Steinhuder Meer. Der größte Binnensee Niedersachsens empfing die AWO mit sonnigem, aber nicht zu heißem Wetter. So war der Bummel über die gepflegte, schön angelegte Uferpromenade ein Vergnügen und wurde für letzte Fotos von der schönen norddeutschen Landschaft gerne genutzt. Danach ging es heimwärts nach Kriftel, wo der Bus – nach einer letzten Essenspause – gegen 17.30 Uhr ankam. Vorher hatten sich die Reisenden bei den Reiseleitern Gerhard Mantel und Hartmut Kessler, dem stets zuverlässigen Fahrer Volker Greb, sowie den unermüdlichen Helferinnen Christa Mons de Oca, Hanne Schätzel und Margit Sauerwald herzlich für diese wieder sehr gelungene Reise bedankt. Hans-Dieter Sommer wurde dafür gelobt, dass er zu jedem Ausflugsziel ausführliche Hintergrundinformationen geliefert hatte.

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