Neubeginn in der Hessenliga

FC Eddersheim startet in der Saison 2021/2022 in der Süd-Gruppe

„Das mit Abstand Wichtigste: Können wir nach fast zwei Jahren ohne richtige Spielzeit endlich eine ganz Saison durchspielen?“ Diese Frage stellt sich Eddersheims Manager und sportlicher Leiter Erich Rodler, der mit dem Hessenligisten FC Eddersheim schwere Zeiten hinter sich gebracht hat. Die letzte Saison wurde coronabedingt bereits frühzeitig abgebrochen, wobei das in einer Hinsicht noch positiv beim FCE beurteilt werden konnte: Denn zur Zeit des Abbruchs standen die Grün-Weißen auf einem Abstiegsplatz mit bereits einigem Abstand zum rettenden Ufer. Jetzt gibt es einen totalen Neustart in der höchsten Amateurliga des Landes Hessen Anfang August.

Die Hessenliga spielt nach Beschluss des Verbandstages ab sofort in einer Nord- und einer Südgruppe. Der FCE spielt in der sogenannten Süd-Gruppe, wodurch einige längere Fahrten nach Nordhessen zumindest in der ersten Runde entfallen. „Das spart doch einiges an Fahrtkosten, die beiden Gruppen dürften aber ziemlich ausgeglichen besetzt sein“, urteilt FCE-Urgetein Erich Rodler.

Ein ganz dicker Brocken wartet gleich am ersten Spieltag auf die 24 Spieler im FCE-Kader. Die Reise geht nämlich zum enorm verstärkten Nachbarn SV Zeilsheim, der von Experten - im Gegensatz zu Eddersheim - neben Topfavorit Fulda zu den Aufstiegsanwärtern in die Regionalliga gezählt wird. „Die Zeilsheimer heben sich mit einem Topstümer aus Fulda verstärkt, sind natürlich erstmal Favorit im Derby mit ihrem Heimvorteil“, so Rodler. Neben Fulda und Zeilsheim zählt auch das finanziell gut betuchte Wetterau-Team Türk Gücu Friedberg zu den hoch gehandelten Teams.

Nach der Vorrunde mit 20 Spielen (elf Vereine) werden beide Ligen wird zusammengeführt. Die ersten fünf Teams je aus Nord und Süd spielen in der Aufstiegsrunde zur Regionalliga, der Rest in der Abstiegsrunde.

"Bei uns halten sich Ab- und Zugänge fast die Waage. Mit Hadamar und Waldgirmes haben wir noch zwei etwas weitere Fahrten, ansonsten gibt es einige Derbys wie gegen Zeilsheim, Friedberg, Ginsheim und Bad Vilbel.“ Der neue Trainer und Nachfolger von Rouven Leopold (seit November 2020) bittet derzeit gleich sechsmal in der Woche zum Training an der Staustufe. Der A-Lizenzinhaber Christin Lüllig trainiert seit 2010 im Rhein-Main-Gebiet, unter anderem bei der TSG Wörsdorf und bei Wehen-Wiesbaden. Er lebt in Eddersheim.

Abgänge

Michael Adusei (Viktoria Griesheim), Daniel Henrich (Türk Gücü Friedberg), Fabian Lifka (Auslandssemester), Baldassar Nikolic (Ziel unbekannt), Nahom Ogbay (SV Zeilsheim), Hristos Papazois (Germania Schwanheim), Marco Silveira (SGN Diedenbergen).

Zugänge

Daniel Döringer (bereits im Winter), Nils Kohlbacher (Bayern Alzenau), Luki Matondo (Spvgg Oberrad), Christos Stoilas (SG Bad Soden), Tom Bernhardt, Jan Herrmann, Janic Pessel (alle Kader 2. Mannschaft).

Kader
  • Trainer: Christian Lüllig (1. Saison)
  • Tor: Paul Harbrecht, Nico Stilger, Daniel Zeaiter
  • Abwehr: De Graft Amoah, Tom Bernhardt, Daniel Döringer, Jörg Finger, Dennis Lang, Janic Pessel, Felix Rottenau, Noah Schmitt
  • Mittelfeld: Hendrik Dechert, André Fließ, Jan Herrmann, Patrick Hilser, Christopher Krause, Niklas Rottenau, Patrick Schur, Christos Stoilas, Anthony Wade
  • Angriff: Turgay Akbulut, Nils Kohlbacher, Vasilios Mantzafleris, Luki Matondo, Ferdinand Scholl
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