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10 Jahre Beratungsbüro

Die Seniorenberatungsstelle „Älter werden“ feiert Jubiläum

HOCHHEIM (pb) – Das Hochheimer Beratungsbüro „Älter werden“ feierte am 24. April sein 10-jähriges Bestehen. Petra Kunz vom Caritasverband Main-Taunus und Rita Kranz, die städtische Fachbereichsleiterin für Jugend, Senioren und Soziales, betonten bei der im Rathaus abgehaltenen Feierstunde in ihren Redebeiträgen die enge und erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen dem Beratungsbüro und der Seniorenarbeit der Stadt Hochheim.

 

Das Beratungsbüro Älter werden wurde am 13. April 2002 in einem Ladenlokal in der Taunusstraße 1 als Anlauf- und Beratungsstelle für ältere Bürger und Angehörige eröffnet. Seit 2007 befinden sich die Räumlichkeiten des Beratungsbüros im Rathaus der Stadt Hochheim. Das Beratungsbüro „Älter werden“ wurde von Beginn an gut angenommen. Ursprünglich als Zweigstelle der Sozialstation Flörsheim-Hochheim konzipiert, hat es sich aufgrund der Anliegen älterer Menschen zur Seniorenberatungsstelle entwickelt. Ältere Menschen werden in ihrem Wunsch unterstützt, möglichst lange selbständig und selbstbestimmt in ihrem vertrauten Zuhause zu leben.
Die Aufgaben des Beratungsbüros liegen in der Beratung und Begleitung älterer Menschen, aber auch von Angehörigen und Bezugspersonen. Es wird eine Vermittlung von Hilfen, aber auch praktische Unterstützung, beispielsweise in Form von Antragshilfen, geboten. Zusätzlich liefern eine Infothek, Seniorenkreise und themenbezogene Veranstaltungen, Informationen zu altersrelevanten Themen.
Seit 2010/2011 wirkt das Beratungsbüro an der Planung für ältere Menschen (Altenplan der Stadt Hochheim) und am Projekt „demenzdreundliche Kommune Hochheim“ mit. Schwerpunkte sind hierbei sowohl Wohn- als auch Demenzberatung und eine diesbezügliche Vermittlungsbörse haushaltsnaher Dienstleistungen.
Das Beratungsbüro bietet drei offene Sprechstunden sowie Hausbesuche an und ist unter anderem mit der Seniorenarbeit der Stadt Hochheim, dem Runden Tisch der Senioren, den Kirchengemeinden, der Nachbarschaftshilfe Hochheim, den Einrichtungen für Senioren vor Ort, den Anbietern im Bereich Altenhilfe/Gesundheitswesen im MTK (und außerhalb), den Seniorenberatungsstellen im MTK und den Pflegestützpunkten vernetzt.
Viele ältere Menschen setzen sich mit der Lebenssituation im Alter auseinander und möchten sich frühzeitig informieren. Es ist ihnen wichtig, diese Lebensphase aktiv mitzugestalten und entsprechende Vorsorge zu treffen. Andere suchen das Beratungsbüro wegen eines konkreten Problems beziehungsweise eines ganzen Problembündels auf (zum Beispiel: Krankheit oder Pflegebedürftigkeit des Partners, eigene Erkrankung, Tod des Partners, Altersarmut, akute finanzielle Notlage, Konflikte in Partnerschaft oder Familie, Krankheit oder Behinderung erwachsener Kinder, schwierige Wohnverhältnisse).
Angehörige und Bezugspersonen haben einen hohen Bedarf an Information und Beratung. Viele möchten sich auf die Betreuung oder Pflege eines älteren Familienmitgliedes vorbereiten. Ist die Pflegesituation bereits eingetreten, werden die vielfältigen Belastungen und ihre Auswirkungen auf das gesamte Familiensystem thematisiert. Besonders problematisch ist die Pflege eines demenzkranken Familienmitgliedes. Häufig sind nach der Erstberatung weitere Beratungen notwendig, bis die Probleme geklärt, gewichtet und eine individuelle Lösung gefunden ist. In einigen Fällen ergibt sich auf Grund einer besonders schwierigen Lebenssituation eine längerfristige Begleitung. Wichtige Funktionen von Beratung sind emotionale Entlastung, Entwicklung neuer Sichtweisen und Perspektiven, Klärungs- und Entscheidungshilfe und vielfach auch Motivation, Hilfe von Außen anzunehmen.
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