Bekanntlich empfiehlt es sich sehr, am Fastnachtssonntag nach dem Gottesdienst im Gemeindehaus vorbeizuschauen. Denn dort warten auf die Besucher nicht nur kalte und warme Speisen und Getränke, sondern auch ein äußerst kurzweiliges, buntes Programm! So auch in diesem Jahr! Der Eintritt war wie immer frei, wer wollte, konnte am Ende eine Spende dalassen.
Nachdem Alt und Jung den Saal gut gefüllt hatten, begrüßte Hanni Hergenröther wie gewohnt als Moderatorin die Anwesenden und eröffnete den diesjährigen Närrischen Frühschoppen, nicht ohne alle erfolgreich zu einem dreifach donnernden „St. Vitus Helau!“ zu animieren.
Dr. Andreas Winckler und der Kirchenchor luden zu Beginn zum Mitsingen ein. Der Refrain „Na na na…“ dürfte für niemanden gesanglich eine echte Herausforderung gewesen sein, so dass alle den Gesang kräftig unterstützten. Für seine inzwischen 30-jährige Tätigkeit als Kantor in St. Vitus, sowie für „Vitus und Cäcilia“ (regelmäßige hochkarätige Konzerte) wurde Dr. Andreas Winckler am Ende noch einmal besonders geehrt und zusammen mit dem Kirchenchor mit einem Sonderapplaus des Publikums bedacht.
Auch dieses Jahr war der KKK beim närrischen Frühschoppen zu Gast. Die Kindergarde (Leitung Frau Leonhardt) zeigte zur Freude aller ihren tollen Tanz auf der kleinen Gemeindehausbühne. Marie Weydmann-Kühn überraschte alle mit einer neuen Version ihres Protokolls, das sie erstmalig bei den Sitzungen des KKK in der Schwarzbachhalle gehalten hatte. Bürgermeister Seitz ließ es sich nicht nehmen, seinen witzigen „Handwerker-Vortrag“ noch einmal zum Besten zu geben.
Auch die Vorträge von Clemens Schäfer über das fiktive Krifteler Hotel "Goldener Apfel" und von Christine Krempel über das neue Geschäftsmodell von Max und Moritz kamen gut an und erhielten viel Applaus - beziehungsweise wurde „eine Rakete steigen gelassen“. Matthias Jakobi unterhielt alle bestens mit seinem „Kriftel-Jodler“ sowie mit zwei Sketchen („Tarzan im Jobcenter“ zusammen mit Susanne Jakobi; „Zwei Rentner im All inklusive Hotel“ zusammen mit Winfried Kuchenbrod). Hier waren weitere „Raketen“ fällig!
Am Ende betrat die „Weihnachts-Selbsthilfegruppe“ (Chor für Neues geistliches Lied) die Bühne und sang ein „Närrisches Halleluja“, bei dessen Refrain jeweils der ganze Saal miteinstimmte, wie auch bei dem Fastnachts-Hit „Gute Laune einfach überall“. Sicherlich war bei allen nun genug gute Laune vorhanden für den Heimweg, bzw. evtl. für den anschließenden Besuch des Hofheimer Fastnachtszuges.
Viele Ehrenamtliche haben auch diesmal wieder beigetragen zum Gelingen dieser tollen Veranstaltung. An sie alle ein herzliches Dankeschön!




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