Der Limes, das Kloster Lorsch, das Obere Mittelrheintal und die Grube Messel - sie alle sind "Weltwunder in Hessen". In der gleichnamigen Reihe werden sie zurzeit wöchentlich um 20.15 Uhr im hr-Fernsehen vorgestellt. Die Krifteler Familie Dack war mehrere Tage bei den Dreharbeiten für die Limes-Folge dabei.
"Es wurde eine Fahrrad-begeisterte Familie gesucht, die Lust hat, Teile des Limes mit dem Fahrrad zu erkunden. Nach ein paar Videokonferenzen und einem Kennenlernen wurden wir ausgewählt", erzählt Mutter Lara Djakeli-Dack. "Sechs spannende Drehtage sind es für uns dann geworden: Während der Aufnahmen haben wir eine Ausgrabung besichtigt, die Saalburg besucht, ein Römerfest gefeiert. Ein Teil des Drehs fand auch bei uns zu Hause statt." Nicht nur die Eltern, auch die beiden Söhne (9 und 12 Jahre alt) hatten viel Spaß dabei.
Der Familie begegneten Wissenschaftler, die mit neuen Entdeckungen faszinieren, und sie trafen auf Menschen, die sich mit Herzblut für den Erhalt des UNESCO-Welterbes mit seinen Wachtürmen und Kastellen einsetzen. Sie probierten römische Speisen, übten sich im Bogenschießen und erlebten Geschichte als Abenteuer.
Am Dienstag war die Sendung im hr-Fernsehen zu sehen: „Wir haben bis dahin gewartet, um uns die Folge dann gemütlich mit Pizza und Knabbereien gemeinsam mit der ganzen Familie anzusehen“, erzählt Lara Djakeli-Dack. In der Mediathek sind alle Folgen verfügbar.
Mit 550 Kilometern ist der Obergermanisch-Raetische Limes das größte Bodendenkmal Europas. Was vor beinahe 2000 Jahren die nordöstliche Grenze des Römischen Reiches bildete, ist heute ein beliebtes Ausflugsziel. Dabei zählen die gut 150 Kilometer, die durch Hessen führen, zu den besterhaltenen Abschnitten des UNESCO-Welterbes.
Der Beitrag in auch der ARD-Mediathek zu finden.

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