Vor 130 Jahren, im August 1896, weihten die Krifteler ihr neues Schulgebäude in der Schulstraße ein. Angesichts der knappen finanziellen Verhältnisse verzichtete man auf größere Feierlichkeiten. Immerhin erhielten alle Kinder die beliebten Hefebrezel, die auch Bubenschenkel genannt wurde.
Das Gebäude wurde vom Bauunternehmer und Bürgermeister Johann Sittig geplant und von Maurermeister Karl Noll erbaut. Es erfüllte rund sieben Jahrzehnte seinen Zweck. Im November 1956 zogen dann die rund 370 Kinder mit ihren acht Lehrern in die neu erbaute Lindenschule. Nach mehreren unterschiedlichen Nutzungen wurde die „alte“ Schule im Mai 1965 zum Haus der Vereine.
Das nahegelegene Heimatmuseum ist auch in den Sommerferien zu den üblichen Zeiten geöffnet, jetzt wieder am Sonntag, 5. Juli, von 10 bis 12 Uhr. Zahlreiche Objekte und Fotos ermöglichen interessante Einblicke in die Geschichte Kriftels. Um 11 Uhr wird eine Führung angeboten; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Adresse: Schulstraße 2 in Kriftel. Der Eintritt ist frei. Kontakt: info-geschichte[at]kriftel[dot]de


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