Das Musikforum Kriftel startet am Sonntag, 17. Mai, in die Konzertsaison 2026: Auf Einladung von Dietmar Vollmert, dem Leiter des Musikforums, gastieren Axel Grote und seine Musiker um 17 Uhr im Rat- und Bürgerhaus. Das Ensemble war schon zweimal im Kriftel zu hören. Einmal lautete das Thema „Paris“, einmal ging es um „Rio des Janeiro“. Diesmal ist der Konzertabend mit dem Titel: „Nachtzug nach Lissabon“ überschrieben.
Alexander Gelhausen (Sänger und Rezitator) von der Musikhochschule Mainz präsentiert die Texte und singt die Fado- und Latinarrangements von Axel Grote (sax/flute) und Sebastian Kling (piano), umrahmt von solistischen Einlagen des Bassisten Florian Werther und des Schlagzeugers Axel Pape. „Der literarische Streifzug beginnt und endet in der Nacht und führt durch bekannte Viertel der Stadt aus neuen Blickwinkeln“, kündigt Axel Grote an. „Lissabon am westlichen Rand Europas ist ein wahrer kultureller melting pot, der sich in der Vielfalt der Musik des Abends widerspiegelt. Dazu die Literatur portugiesischer Klassiker wie Pessoa und Camoes, neben Exilautoren wie Döblin und Liebhabern wie Antonio Tabbuchi und Paul Mercier.“ Der Eintritt ist frei, Spenden sind erbeten.
14. Juni: Beethoven und Schumann am Piano
Am Sonntag, 14. Juni, stellen sich dann zwei junge Pianisten mit einem spannenden Programm vor: Gabriel Husson und Monan von Jülich. Das Motto lautet „Florestan“. „Kaum einen Komponisten bewunderte Schumann so sehr wie Beethoven, dessen heroischer ‚Florestan’ aus Fidelio ihm zur Inspirationsquelle und Symbolfigur seines romantischen Ichs wurde. Beide verkörpern den Übergang von Klassik zur Romantik: Beethoven mit visionärem Pathos, Schumann mit poetischer Innerlichkeit“, heißt es im Ankündigungstext der Künstler. „Ihre Werke zeigen, wie ein Übergang von einer Epoche in die nächste von statten geht, und noch viel wichtiger – dass die Musik durch alle Epochen hindurch nicht nur die Darstellung des Schönen ist, sondern das Schöne verschiedenste Masken trägt.“
Zu hören sein werden die Sonate op. 57 „Appassionata“ von Ludwig van Beethoven, „Papillons Blumenstück“ von Robert Schumann, die Sonate op. 31 Nr. 2 „Der Sturm“ von Ludwig van Beethoven und die „Davidsbündlertänze“ von Robert Schumann.

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