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Der Chef erhielt eine spezielle Laudatio

Viele zu Ehrende beim RVB-Ehrungsabend im Vereinsheim – Meinlschmidt 50 Jahre dabei

 

BISCHOFSHEIM (ag) – Einmal im Jahr ist das Vereinsheim des Radfahrervereins Bischofsheim (RVB) für eine geschlossene Gesellschaft reserviert. Dann nämlich wenn der Verein im kleinen Rahmen seine Vereinsjubilare und die aktiven Helfer ehrt und bewirtet. Der 1. Vorsitzende, Dietmar Meinlschmidt, begrüßte die handverlesenen Gäste mit Handschlag, im Garten hinter dem Vereinsheim, wo der Sektempfang stattfand. Im Vereinsheim waren die Tische bereits für die 65 Ehrengäste festlich gedeckt worden und das Büfett verströmte einen appetitlichen Duft.
Geräucherte Lachs- und Forellenfilets, Geflügelcocktail und gefüllte Eier standen als Vorspeise bereit. Hähnchenstreifen auf „Lollo bionda“, Antipasti, gefüllte Champignons, feine Seezungenröllchen in weißer Weinsoße, sowie ein herzhafter Kastenbraten, Putengeschnetzeltes und kleine, knusprig geschmorte Rinderrouladen ließen den Gästen das Wasser im Munde zusammenlaufen.
Doch bevor das Essen auf der Tagesordnung stand, nahm die 2. Vorsitzende, Trudi Hartung, gemeinsam mit Wolfgang Beisiegel die Jubilarenehrung vor. Eine ganz besondere Ehre, so Hartung, sei es für sie an diesem Abend die Laudatio für den amtierenden Vorsitzenden Dietmar Meinlschmidt, der seit 50 Jahren dem RVB angehört, halten zu dürfen.
Meinlschmidt sei eine ganz besondere Person, der sein Hobby zum Beruf gemacht habe, der sich mit individueller Hingabe und herausragendem Engagement, mit viel Kreativität und einem ausgesprochenen Sinn für das Gemeinwesen um den Verein verdient gemacht habe. Ohne ihn wäre der RVB nicht das, was er heute für seine nahezu 400 Mitglieder repräsentiere, ein moderner, aber vor allem ein geselliger Verein, in dem Freizeit gelebt werden könne. Seine neuen Ideen, wie das Mittwochsradeln, Vereinsausflüge und die Glühweinwanderung, seien aktive Mitgliederwerbung und die Integration der Karateabteilung sei sein Werk gewesen.
Meinlschmidts jüngste Idee, eine Theatergruppe auf die Beine zu stellen und im November das Bühnenstück „Es Bohnesüppche“ im Bürgerhaus auf die Bühne zu bringen, zeige, dass er dem Verein stets neue Impulse gebe. Für seine 60-jährige Mitgliedschaft wurde Rudi Maixner geehrt. Hartung nannte ihn „ein echtes Bischemer Urgestein“, der ihm Verein als Kunstradfahrer und später lange Jahre im Vorstand aktiv war. Auch heute, so Hartung, begleite er das Vereinsgeschehen stets mit kritischen Worten, aber immer zum Wohle des Vereins.
Für 50 Jahre Vereinstreue stehen Johann Gerbig und Joachim Weber. Die Liste für die 25 jährigen Jubilare sei deswegen so umfangreich, erklärte Hartung, weil vor 25 Jahren die Gymnastikabteilung gegründet worden sei. Christa Seidel, Monika Philipp, Irmgard Alt, Erika Hafner, Ilse Lopp, Ella Weber, Yvonne Seidel, Annemarie Baureiß, Gerlinde Beisiegel, Martina und Silke Meinlschmidt wurden bei den Frauen geehrt, und für 25-jährige Vereinstreue standen bei den Männern Wilhelm Johann, Dieter Meissner, Hans-Jürgen Kastroll, Helmut Hecker und Thomas Beisiegel.
Für 15 Jahre im RVB wurden Jakob Bersch, Eva Gunkelmann, Antonio Di Dato, Nico Smit, Annelie Zimmer, Sigrun Kaiser, Marianne Dörr, Reinhard Seibel, Doris Vogler und Eduard Bieler ausgezeichnet.
Für die Jubilare hatte der RVB seinen Weinkeller geplündert und in die großen Präsentkörbe viele Flaschen edler Tropfen dekoriert. Es sei durchaus eine Seltenheit, so Hartung, wenn bei einer Jubilarenehrung fast alle Ehrengäste anwesend seien. Es zeichne den RVB im besonderen Maße aus, dass er so gut wie keine passiven Mitglieder habe.
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