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Im Rathauschef steckt ein echter Elvis

Kostümfremdensitzung des BCV im Bürgerhaus bietet viel Mode vergangener Jahrzehnte

Ohne „NoName“ keine Bischemer Fastnacht. Die Gruppe um Horst Nemeth versorgte die Besucher der Kostümfremdensitzung mit der Lokalhymne „Hey, Bischem“, mit Unterstützung politischer Prominenz durch Sabine Bächle-Scholz, Marion Schorr und Ingo Kalweit.
(Foto: Engert)

BISCHOFSHEIM (me) – Das Motto der BCV Kostümfremdensitzung 2019 stand unter dem Motto „Jukebox & Rockabilly ohne Pause, der BCV macht eine Sause“ und die ca. 400 Gäste hatten sich dazu passend kostümiert, um an diesem Abend gemeinsam mit den Akteuren Spaß zu haben. Pünktlich um 19.11 Uhr marschierte die Grafengarde, unterstützt von den „Trewwerer Trommlern“ unter der Leitung von Rolf Hofmann, in das Bürgerhaus ein. Sie unterstützen den BCV schon seit vielen Jahren bei der Fremdensitzung. Die Stimmung war von Anfang an super, die „Blue Diamonds“ sorgten den ganzen Abend mit bekannten Stimmungsliedern dafür, dass es auch so blieb.

Der neue Sitzungspräsident Christian Weinerth konnte allen eine tolle Show versprechen. Es war auch ein Abend der Gardetänzerinnen des BCV, die immer eine Augenweide sind. Anfangen durften die „Dohleplanscher“, sie konnten bereits zu Anfang mit ihren bunten Kostümen und den Hebefiguren das Publikum begeistern. Die Trainerinnen Julia Schöder, Kerstin Diel, Tanja Barrera-Steinmann und Isabel Astheimer machen hoffentlich viele Jahre so weiter, denn das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Vorführung der „Dohle Böppcher“ war genauso sehenswert. Die Kostüme der Mädchen begeistern immer wieder, Trainerinnen dieses Jugendballetts sind Kerstin Diel, Linda Daum und Miriam Müller.

Das Teenagerballett die „Bischemer Böppcher“, mit ihrer Trainerin Isabel Astheimer und Choreografin Anna Müller, waren genauso eine Augenweide und konnten das Publikum begeistern. Ein weiterer Höhepunkt der Frauenpower waren „Die Stampesbiencher“ unter der Leitung von Kerstin Diel. Sie boten tolle Kostüme und super Hebefiguren, und so war der Applaus ihnen sicher. Natürlich wurde, wie auch bei allen anderen Balletttänzerinnen, eine Zugabe gefordert und auch gerne gegeben.

Die „Dancing Devils“ wollten dabei nicht zurückstehen und machten ihrer Trainerin Linda Daum und Betreuerin Andrea Lange alle Ehre und bewiesen einmal mehr, dass auch Männer gute Tänzer sein können. Der Beifall war mehr als verdient. 

Der erste Vortrag kam von Florian Sitte als Angela Merkel in Altersteilzeit. Matthias Bott als „Miss Fleischworscht“ war nur Miss geworden, da die eigentliche Nummer eins sofort aufgegessen wurde, weil sie so gut war. Viel Beifall bekam der Rüsselsheimer Steffen Jost als Pfarrer Fuldner, der Gott um seinen Segen für die Narren bat. Er freue sich, dass das Bürgerhaus bleibe. Sein Spruch „Mit Klebeband und Farbe hält das Gebäude noch fünfzig Jahre“ kam besonders gut beim Publikum an. 

Dann gaben sich die Prinzenpaare der KSK Groß-Gerau und des ACA die Ehre. Nach seinem Debüt 2018 spottete Bürgermeister Ingo Kalweit diesmal als „King Elvis“ im amerikanischen Slang über das hessische Nationalgericht „Handkäs mit Musik“ und nahm unter anderem auch Donald Trump auf die Schippe.

Andy Ost unterhielt das Publikum auf seine Art mit Parodien auf Herbert Grönemeyer und Xavier Naidoo. Der junge Marjan Butscher bot als „rasender Reporter“ eine beeindruckende Büttenrede. Und Woody Feldmann brachte auf den Punkt, wie unterschiedlich Männer und Frauen sich verhalten und hatte die Lacher auf ihrer Seite, diese Frau ist einfach gut. Im Anschluss war 3 x 11 Minuten Pause.

Das Duo Horst und Pit aus Mannheim traten als Doktor Fred von der Flachzange und Alkoholiker Vilzbacher auf und erheiterten das Publikum auch mit launigen Trinksprüchen.

Die „Humbas“ unter der Leitung von Thomas Neger brachten zusammen mit der Rock-Show des Herrenkomitees den Saal zum Toben.
Die Partygang „NoName“ um „Cheffe“ Horst Nemeth befeuerte die Stimmung weiter, und als sie dann noch die Bischemer Lokalhymne „Hey Bischem, dir gehört mein Herz“ – auf der Bühne unterstützt von Sabine Bächle-Scholz, Marion Schorr und Ingo Kalweit – sangen, gab es für das Publikum kein Halten mehr.

Beim rauschenden Finale kochte die Stimmung, der tolle Schlusspunkt der Sitzung wurde vom Publikum mit viel Beifall belohnt. 

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