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Rubrik: Ginsheim-Gustavsburg
11.07.2012
Bauernbrücke dauerhaft für Autos tabu
Gemeindevertreter sind von Sanierung des Bauwerks nicht überzeugt
Albrecht Marufke von den Freien Wählern schlug darauf spartüchtig vor, die Bauernbrücke ganz zu sperren und den Überweg am Pumpwerk für alle Verkehrsteilnehmer zu öffnen. So könne man auch die 30.000 Euro für den Belag einsparen. Das bedürfe einer dauerhaften Genehmigung des Regierungspräsidiums Darmstadt, ließ der Bürgermeister wissen. Der Verwaltung liegt gegenwärtig nur eine mündliche Zusage für begrenzte Zeit der Nutzung vor.
Mario Bach (CDU) will ebenfalls sparen. Jetzt 30.000 Euro für einen neuen Belag der Bauernbrücke auszugeben, die nur von Fußgängern und Radfahrern benutzt werden könne, sei Unsinn. Er schlug vor den jetzigen Belag zu belassen, der die Nutzung per Pedes und Fahrrad nicht beeinträchtige. Gleichzeitig müsse selbstverständlich sichergestellt werden, dass der Schwerlastverkehr dauerhaft über die Sperrtorbrücke geführt werden könne. Unter dieser Bedingung könnten die gesamten Sanierungskosten für die Bauernbrücke eingespart werden, folgerte er.
Ein verblüffter Bürgermeister nahm darauf die Vorlage zur Aufhebung der Haushaltssperre zurück. Er wolle noch einmal mit der Verwaltung über das Bauernbrückenproblem sprechen, ließ er wissen. Nach der Sommerpause wird weiterdebattiert.

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