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Nur die zweitbeste Fleischworscht überlebt

Der VdK-Ortsverband Ginsheim-Gustavsburg feierte seine Kreppel-Kaffee im Gustavsburger Bürgerhaus

Die Altrheingarde brachte das närrische Publikum im Bürgerhaus nach dem Einzug des Komitees in Stimmung.
(Fotos: Engert)

GUSTAVSBURG (me) – Zum wiederholten Mal hatte der VdK Ginsheim-Gustavsburg am Sonntag, 3. Februar 2019, seine Mitglieder und Freunde zum Kreppel-Kaffee ins Gustavsburger Bürgerhaus eingeladen. Es waren rund 140 Gäste gekommen und ließen es sich ein paar Stunden mit einem tollen Programm gutgehen. Nach dem Einmarsch des VdK-Komitees unter Sitzungspräsident Jochen Schäfers, zusammen mit dem Prinzenpaar der Kreissparkasse, Elke und Norbert, übernahm die Altrheingarde und brachte das Publikum auf Betriebstemperatur. Das Programm der Gruppe ist eine Mischung aus Comedy und Gesang, sowohl bekannte Titel mit eigenem Text, als auch eigene Lieder. Das Gardelied „Ich werd‘ Gardist“, übrigens aus der Feder von Fastnachtslegende Oliver Mager, hat sich bereits zum Ohrwurm entwickelt und wurde vom Publikum begeistert mitgesungen.

Matthias Bott als „Miss Fleischworscht“ brachte das Publikum zum Lachen. Besonders lustig fand man seinen Gag, er sei ja eigentlich nur Zweiter bei der Miss-Wahl geworden, „aber die Nummer 1 war so gut, dass sie gleich aufgegessen wurde“.

Fehlen darf natürlich auch kein Ballett, die Tanzgruppe „Funny Dance Sisters“ aus Taunusstein brachte alle unter dem Motto „Vier Farben in der Zirkuswelt, sind das, was uns zusammenhält“ mit atemberaubenden Hebefiguren zum Staunen.

Es folgte ein nachdenklicher Part mit selbstgedichteten Stücken der „Dippegucker“ des GV Einigkeit, bevor es in die zweimal elfminütige Pause mit leckeren Kreppeln und Kaffee ging.

Die Band „Zoom“ war für die musikalische Untermalung des Nachmittags engagiert und machte ihre Sache hervorragend.
Ein weiteres Highlight waren die „Altrheinstromer“, die als Außerirdische mit Bass, Gitarre und Ziehharmonika extra aus dem All auf die Erde kamen, um beim VdK die Leute zu besuchen. Andy, Thomas und Uwe haben beim TTC Ginsheim angefangen, bis sie öffentlich auch auf anderen Veranstaltungen auftraten und damit begann der Erfolg. So musste ein Name her, da alle drei am Ginsheimer Altrhein beheimatet sind und es sich bei einem Stromer um einen liebenswerten, verschmitzten Herumtreiber handelt, war der Name schnell geboren. Ihr soziales Engagement ist immer wieder erwähnenswert.

Die Jugendlichen der Tanzgruppe „Fire Ladies“ vom Turnverein Gustavsburg, trainiert von Ornella Di Dato, brachten die Menge zum begeisterten Gruseln. Büttenrednerin Rosi Wojtinjak spannte den Bogen von den Wechseljahren bis hin zur Politik und hatte die Lacher auf ihrer Seite.

Den Abschluss machten die acht Herren der „Käsbachfinken“ aus Kostheim. Dabei war ein Lied besser als das andere, wobei das traditionelle Fastnachtslied „Im Schatten des Doms“ nicht fehlen durfte und der Saal mitsang und schunkelte.

Die Stimmung war kaum zu übertreffen und bei allen Vorträgen Rufe nach Zugaben laut, und diese wurden dann auch gegeben. Ein ganz besonderer Moment war für Annemarie Forg aus Ginsheim, als der ganze Saal spontan ein Ständchen zu ihrem 90. Geburtstag sang.

Der VdK freute sich, vom Bühnenbild des GCC profitieren zu dürfen und bedankte sich stellvertretend für den gesamten Gustavsburger Carneval Club bei dessen Vorsitzendem Hermann Frank, der sich mit einer Ordensübergabe ebenfalls für die Einladung bedankte. Bereits jetzt erreichten den VdK viele Anfragen zum Kreppelkaffee 2020.

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