Die Anstrengung hat sich gelohnt

FCV-Aktive verbrachten ganzen Tag mit der Aufzeichnung im HR-Studio

Proben für das Finale: Das Bild zeigt Protokoller Gregor Stark, "Patientin" Sabine Roth, Jürgen Wiesmann als "Ernst Lustig", Hans-Joachim Greb als "Hoppes" und Moderator Sascha Jung im HR-Studio.

Wenn die Lehrerin mit der Leistung eines Schülers oder einer Schülerin besonders zufrieden war, bekam der Bub (meistens war es aber das Mädchen) ein Sternchen ins Klassenbuch eingetragen, Der Hessische Rundfunk (HR) vergibt seine Belobigungen in Form von Sendezeit, und so darf sich der Flörsheimer Carneval Verein (FCV) nach der Aufzeichnung seiner Fastnachtssitzung im Frankfurter HR-Studio über 105 statt der zuvor angesetzten 90 Minuten Fernsehausstrahlung freuen.

Zu sehen ist das Ergebnis der Aufzeichnung vom Montag vergangener Woche am kommenden Montag, 8. Februar, im „Dritten“ ab 21.45 Uhr bis nunmehr 23.30 Uhr. Die Wiederholung gibt es an Fastnachtsamstag, 13. Februar, zur besten Sendezeit um 20.15 Uhr und entsprechend bis 22 Uhr. Da sich wie geplant an diese Ausstrahlung die Aufzeichnung der FCV-Sitzung aus dem Jahr 2020 in voller Länge anschließt, ist der Flörsheimer Verein am Fastachtssamstag für die närrische Stimmung in ganz Hessen bis 0.40 Uhr zuständig.

Zu sehen gibt es alles zudem bereits vorab online und auf Abruf in der HR-Mediathek. Die Wertschätzung des Senders für die Leistungen der Redner, die für den Verein auf die Bühne gehen, ist also hoch. Daran ändert auch nichts der Umstand, dass das in der vergangenen Woche aufgezeichnete Material zwei Stunden umfasst, der Sender also um eine Viertelstunde kürzen muss. „Es wird aber keiner komplett herausgeschnitten, alle Beiträge werden zu sehen sein“, ist Hans-Joachim „Hansi“ Greb sicher. Der FCV-Chef ist selbst in seiner bekannten Rolle als „Hoppes“ dabei.

Er berichtet von einem „ganz interessanten, aber auch ein bisschen anstrengenden, langen Tag“ im Studio, wo die FCV-Akiven mit den Fernsehmachern von 11.30 Uhr bis 21.30 Uhr zu Gange waren, „unter strengster Einhaltung der Corona-Vorschriften“, wie Greb betont. Die HR-Regisseure seien begeistert gewesen, wie diszipliniert die Arbeit ablief, „fast alles hat im ersten Anlauf geklappt“.

Aufgezeichnet wurde in einer Wartezimmer-Kulisse, in der es sich Sascha Jung und Stefanie Kraus als Moderatorenduo gemütlich machten. Als Gäste des FCV nahmen die Gonsenheimer Thomas Becker und Frank Brunswig in ihrer Rolle als „Batman & Robin“ an der Aufzeichnung teil. Ansonsten gab es vertraute Gesichter und Figuren, so Johannes Bersch mit einer Parodie auf den allgegenwärtigen Corona-Dauerwarner Karl Lauterbach und zusammen mit Kompagnon Sebastian Kraus als Gesangsduo.

Gregor Stark verliest ein aktuelles Protokoll, Jutta Schlosser tritt als „Olga“ auf, Jürgen Wiesmann ist „Ernst Lustig“. Die Auftritte des FCV-Balletts hätten coronabedingt nicht im Studio vorgetragen werden können, wurden daher vorab aufgezeichnet und werden in das Programm eingebunden. Greb ist sehr zufrieden mit dem Verlauf des Produktionstages, wartet nun gespannt darauf, wie der Sender das Material präsentieren wird und hofft natürlich auf eine gute Resonanz auf dieses „Best of“-Programm seitens der Närrinnen und Narren.

Der Internetauftritt des FCV, betont er zudem, bietet unter

derzeit einigen Clips von Klassikern der vergangenen Jahre, so der 40 Jahre alte Vortrag von Jürgen Müller als "Vereinsmeier" und Hans Krimmel als "Fastnachtsprinz Willi", ein Beitrag aus dem Jahr 1983. So rettet sich der Verein über diese äußerst schwierige Kampagne hinweg. Wie alle Aktiven in der Hoffnung, dass 2022 wieder eine „normale“ Saison folgen wird, wie sie alle Fastnachtsfreunde in diesen Wochen besonders zu schätzen gelernt haben.

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