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Flörsheim 1656 – eine Rekonstruktion

Diesmal: Die Menschen in ihrem Dorf im 17. Jahrhundert

FLÖRSHEIM (hasi)- Überaus spannend wird es am Dienstag, dem 24. Mai, um 20 Uhr im Flörsheimer Keller. Dr. Bernhard Thomas wird seinen zweiten Vortrag zur Flörsheimer Ortsgeschichte im 17. Jahrhundert halten. Schwerpunktthema: Die Menschen in ihrem Dorf.

Veranstalter ist das Kulturamt der Stadt Flörsheim in der Reihe „Geschichte vor Ort“.

„Rappelvoll“ war der Flörsheimer Keller bei dem vorangegangenen Vortrag zum Thema Flörsheim 1656 – eine Rekonstruktion. Nachdem die Zuhörer am 10. Februar 2011 Interessantes hörten mit dem Schwerpunkt „Dorf und Gemarkung“, geht es am kommenden Dienstag um die Menschen im kleinen Flecken Flörsheim. Wie lebten sie, zehn Jahre bevor die große Pest aus einem recht wohlhabenden Dorf ein „Totenhaus“ machte. Wer sind die ältesten „Eingeborenenfamilien“? Wo kamen die Menschen her, warum siedelten sie ausgerechnet in Flörsheim? Wer heiratete wen? Wie sprachen sie? Was haben sie gegessen? Worüber haben sie sich gestritten? Und vor allem: Wie viele waren es? Fragen über Fragen. Längst noch nicht alle.

Nach dem vorangegangenen Vortrag wissen wir, dass es in der Flörsheimer Gemarkung 16 Wegeruhen gab, wir kennen die Flurbezeichnungen und die Lage der steinernen und hölzernen Brücken. Wir wissen wo die Dorflinde stand, welche Gasthäuser es gab, dass es drei „Backes“ = Backhäuser gab, ein Oberbackhaus an der heutigen Obermainstraße, eines an der Ecke zum späteren Strohpförtchen und eines im dritten Viertel. Wir wissen auch, dass es fünf Mainpforten gab und – Erinnerung an den Vortrag im Februar 2011 – wo stand und was war der Margarethaturm oberhalb der heutigen Pfarrer-Münch-Straße? Apropos Pfarrer Münch. Er kannte sie alle, diese Menschen, die Dr. Thomas am Dienstag vor unserem geistigen Auge auferstehen lassen wird. Lizentiat Johannes Laurentius Münch trat am 4. Mai 1665 seinen Dienst an der Pfarrkirche von St. Gallus in Flörsheim an. Was dann eineinhalb Jahre später im Ort geschah, diese Geschichte kennt in Flörsheim jedes Kind.

Spannend, fast wie ein Krimi, urteilte ein Zuhörer am Ende des ersten Vortrags aus der Reihe Flörsheim von 1656.

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