Die einen stehen noch am Anfang ihrer sportlichen Laufbahn, andere sind der DJK Flörsheim seit Jahrzehnten verbunden. Beim Aktionstag auf dem Sportgelände an der Opelbrücke kamen am Samstag alle Generationen zusammen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen zog das Fest mehrere hundert Besucher an.
Schon kurz nach Beginn füllte sich das Gelände. Pools und Wasserpistolenschlachten sorgten für Abkühlung, an den Ständen gab es Würstchen, Kuchen und kühle Getränke. Gefragt war auch die Tombola, bei der unter anderem Originaltrikots des Deutschen Fußball-Bundes zu gewinnen waren. Zu den Gästen gehörte auch der Bürgermeister Bernd Blisch, der in seiner Ansprache die Bedeutung des ehrenamtlichen Engagements für das sportliche und gesellschaftliche Leben der Stadt hervorhob.
Sportlich begann der Nachmittag auf dem Rasen. Spieler aus der aktiven Herrenmannschaft, der SOMA und der B-Jugend bestritten zunächst ein kleines Turnier. Dass dabei verschiedene Altersgruppen gemeinsam auf dem Platz standen, passte zum Charakter des Tages: Nicht das Ergebnis, sondern das Miteinander stand im Vordergrund.
Wie lange die Verbundenheit zur DJK reichen kann, zeigten die Mitglieder der Gruppe „Alten Kicker“. Einige von ihnen haben inzwischen die 70 weit überschritten und sind dem Verein seit Jahrzehnten verbunden. Langjährige Mitglieder wie Herr Laufenberg waren eigens aus Wiesbaden angereist, um alte Weggefährten wiederzusehen.
Anschließend wechselte das Programm vom Fußball zum Turnen. Zunächst gehörte der Platz den jüngsten Geräteturnern, die bei einem Mitmachsong auch das Publikum einbezogen. Danach wurde es akrobatischer: Pamoja, Kupenda und Mapindus verbanden Turnen, Tanz und Akrobatik zu einstudierten Choreografien. So wurde die ganze Spannweite der Abteilung sichtbar – vom spielerischen Einstieg der Kinder bis zum anspruchsvollen Showturnen.
Diese Vielfalt möchte die DJK künftig stärker nach außen tragen. „Wir wollen uns vielseitiger präsentieren und neue Akzente setzen.“, sagt Kassiererin Sonia Walther. Der Aktionstag bot einen Eindruck davon, was der Verein damit meint.
Neben dem sportlichen Programm rückte die DJK auch diejenigen in den Mittelpunkt, die den Verein seit vielen Jahren unterstützen. Langjährige Förderer und Wegbegleiter wurden für ihre teils jahrzehntelange Verbundenheit und ihr Engagement für die DJK geehrt. Dass die Vereinsarbeit darüber hinaus von vielen Schultern getragen wird, betont die Vorsitzende Nathalie Nabholz im neuen Vereinsmagazin: „Hinter jeder Mannschaft, jedem Training und jeder Veranstaltung stehen Trainerinnen und Trainer, Übungsleiterinnen und Übungsleiter, Helferinnen und Helfer sowie Eltern, die Zeit, Energie und Ideen einbringen.“ Bei der Veranstaltung war dieses Engagement an vielen Stellen sichtbar – beim Aufbau, an den Ständen und hinter den Kulissen.
Das Vereinsmagazin feierte an diesem Nachmittag zugleich seine Premiere. Damit greift die DJK eine frühere Form der Vereinskommunikation wieder auf und ergänzt Internet und soziale Medien bewusst um ein gedrucktes Angebot. Das Heft berichtet halbjährlich aus den einzelnen Sparten, stellt Projekte vor und rückt Mitglieder sowie Ehrenamtliche in den Mittelpunkt. „Es zeigt, was sich in unserer DJK bewegt, welche Projekte entstehen und vor allem die Menschen, die unseren Verein prägen“, beschreibt Nabholz den Anspruch der neuen Ausgabe.
Auch der Aktionstag selbst soll keine einmalige Sache bleiben. 2024 hatte die DJK anlässlich ihres 100-jährigen Bestehens erstmals ein großes Fest in dieser Form auf dem Sportgelände veranstaltet. Nach der Resonanz in diesem Jahr soll die Veranstaltung künftig jährlich einen festen Platz im Vereinskalender bekommen.
Zwischen den jüngsten Sportlern und manchen „Alten Kickern“ lagen an diesem Nachmittag mehr als sechs Jahrzehnte – auf dem Gelände an der Opelbrücke oft aber nur ein paar Meter.


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