Unzählige Wandersticker hat Zimmer zur Erinnerung aufgenäht und nachdem die beiden Kriftler aus gesundheitlichen Gründen einige Jahre auf Wanderungen verzichtet haben, kramten sie das Wanderoutfit aus dem Schrank, um in Wicker einen Neuanfang zu wagen. „Wir steigen mit der kleinen Strecke von 7,5 Kilometern wieder ein“, gestand Roswitha Zimmer, die auch Buttons mit einer Gesamtlänge von 1000 Wanderkilometern trug. „Die 1000 Kilometer gingen über viele Etappen“, erklärte der Ehemann, der Wicker verbunden ist, fungiert er doch noch als Schiedsrichter der Handballabteilung.
Insgesamt erwartete der Turnverein bei der 32. Auflage des Volkswanderns rund 200 Personen. „Wir haben eine Strecke gewählt, die wir letztmaligen 2002 gelaufen sind“, erklärte Vorsitzender Edmund Volk, der gut 20 Mitglieder zur Organisation des Volkswanderns im Einsatz hat. Helfer wurden unter anderem an den beiden Streckenposten und vor allem in der Küche gebraucht, wo sich ,,Erbsensuppenmeister” Hans-Dieter Luger ums Mittagessen kümmerte. Die Strecke führte Richtung Eddersheimer und Hattersheimer Wasserwerk über das Kiesgrubengelände und den Wildpark in Bad Weilbach wieder zurück. Ausdauernde Sportfreunde konnten sich für die 12,5 Kilometer lange Strecke entscheiden, die noch einige Schlenker mehr machte. Der eifrigste Läufer wartete schon um 7.30 Uhr darauf, dass er sich auf den Weg machen durfte. Jeder Teilnehmer wurde mit einer Medaille zur Erinnerung beim Zieleinlauf geehrt.

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