Kaum sind die Qualifikationsrunden im Hallenhandball abgeschlossen, startet für die „Beach Berries“ bereits die Sand-Saison. Beim „Karacho-Cup“ der TSG Münster am verlängerten Wochenende gingen die Teams der weiblichen E-, D-, C- und B-Jugend an den Start und überzeugten mit starken Leistungen sowie viel Einsatzfreude.
Für die weibliche E-Jugend war das Turnier eine besondere Premiere: Die jungen Spielerinnen absolvierten ihre ersten Spiele überhaupt im Sand. In einem Teilnehmerfeld, das überwiegend aus Jungenmannschaften bestand, zeigten die „Beach Berries“ großen Kampfgeist und sammelten wertvolle Erfahrungen.
Ein besonderes Highlight war der Gewinn ihres ersten Shoot-outs. Die Begeisterung und die positiven Eindrücke machen Lust auf die kommenden Beachhandball-Jahre.
Einen hervorragenden zweiten Platz sicherte sich die weibliche D-Jugend. Geschlagen geben musste sich das Team lediglich den Gastgeberinnen von „Beach & Da Gang“. Bemerkenswert ist dieser Erfolg vor allem deshalb, weil auch in dieser Altersklasse einige Spielerinnen erstmals Beachhandball-Luft schnupperten. Die gezeigten Leistungen lassen auf eine vielversprechende Entwicklung im Sand hoffen.
Die weibliche C-Jugend belegte am Ende einen starken dritten Platz. Trotz nur einer einzigen Niederlage verhinderte der Turniermodus eine bessere Platzierung. Da das Turnier nicht in Gruppen ausgespielt wurde, reichte die gute Bilanz nicht für den Sprung weiter nach vorne. Vor den „Beach Berries“ landete erneut lediglich „Beach & Da Gang“. Dennoch präsentierte sich die Mannschaft über das gesamte Turnier hinweg konstant und leistungsstark.
Vor einer besonderen Herausforderung stand die weibliche B-Jugend. Da in ihrer Altersklasse keine Startplätze mehr verfügbar waren, trat das Team in der höheren Altersklasse der weiblichen A-Jugend an. Dort erreichten die „Beach Berries“ souverän das Halbfinale, mussten sich jedoch dem späteren Turniersieger und amtierenden deutschen Meister geschlagen geben. Im anschließenden Spiel um Platz drei fehlte schließlich das nötige Quäntchen Glück: Die Entscheidung im Shoot-out fiel denkbar knapp zugunsten des Gegners aus.
Besonders bemerkenswert sind diese Erfolge angesichts der schwierigen Trainingsbedingungen. Die „Beach Berries“ verfügen in Kriftel weiterhin über kein eigenes Beachhandballfeld und sind daher auf externe Trainingsmöglichkeiten angewiesen. Regelmäßig ermöglicht Reinhold Pfaff den Teams das Training auf seinem Privatgelände mit Sandgrube, wodurch überhaupt erst eine gezielte Vorbereitung auf die Beachsaison möglich wird. „Umso beeindruckender fallen die Ergebnisse des Saisonauftakts aus. Die Leistungen aller Mannschaften unterstreichen das große Potenzial der ,Beach Berries‘. Mit verbesserten Trainingsbedingungen könnten die Teams ihre Entwicklung im Beachhandball künftig noch weiter vorantreiben und auch auf regionaler Ebene für Aufmerksamkeit sorgen“, fasst Jugendwart Oliver Kähler die aktuelle Lage zusammen.



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