Festliche Kleidung, gespannte Gesichter und viel Applaus: In der Stadthalle hat die Sophie-Scholl-Schule am Freitag ihre Abschlussklassen aus dem Haupt- und Realschulzweig verabschiedet. Für 130 Schülerinnen und Schüler endete mit der feierlichen Zeugnisausgabe ein wichtiger Abschnitt ihrer Schulzeit.
Verabschiedet wurden vier Klassen aus dem Realschulzweig sowie zwei Klassen aus dem Hauptschulzweig. Familien, Freunde und Lehrkräfte begleiteten die Jugendlichen bei diesem Schritt. Zwischen Rückblick, Erleichterung und Vorfreude auf das, was nun kommt, wurde deutlich: Ein Abschlusszeugnis steht nicht nur für bestandene Prüfungen, sondern auch für Entwicklung, Ausdauer und den Mut, den nächsten Weg einzuschlagen.
Die Bilanz des Abschlussjahrgangs 2026 kann sich sehen lassen. Von den 104 Schülerinnen und Schülern im Realschulzweig erreichten 101 den Realschulabschluss. 89 von ihnen erhielten zusätzlich die Berechtigung zum Besuch der gymnasialen Oberstufe. Für viele Jugendliche eröffnen sich damit weitere Möglichkeiten auf ihrem Bildungsweg.
Auch im Hauptschulzweig wurden Abschlüsse vergeben. Von 26 Jugendlichen erreichten 18 den Hauptschulabschluss, darunter 16 den qualifizierenden Hauptschulabschluss. Hinzu kam ein berufsorientierter Abschluss. Die Zahlen zeigen zugleich, wie unterschiedlich die Wege nach der Schulzeit verlaufen können und wie wichtig verschiedene Anschlussmöglichkeiten sind.
Für viele Absolventinnen und Absolventen steht bereits fest, wie es weitergeht. 22 Jugendliche beginnen eine Ausbildung, fünf entscheiden sich für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Andere wechseln an weiterführende Schulen. Damit führt der Weg des Jahrgangs nicht in eine gemeinsame Richtung, sondern in viele verschiedene: in Betriebe, soziale Einrichtungen, Fachoberschulen oder gymnasiale Oberstufen.
Die Abschlussfeier war damit mehr als ein formaler Termin im Schulkalender. Sie bot Raum für Rückblick, Dank und Abschied – nach Jahren gemeinsamen Lernens, nach Klassenarbeiten und Prüfungen. Mit den Zeugnissen in der Hand gehen die Jugendlichen nun unterschiedliche Wege. Aus dem Abschied in der Stadthalle wurde so ein Aufbruch – mit bestandenen Abschlüssen, neuen Plänen und Rückenwind für das, was vor ihnen liegt.


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