Größere Kita für Wicker Erweiterung des Betreuungsangebotes / Neuer Standort für Spielplatz

Die katholische Kita "St. Katharina" (Hintergrund) wird abgerissen und auf dem jetzigen Spielgelände neu errichtet. Der öffentliche Spielplatz "Fuchstanzstraße" muss weichen.

Erweiterung des Betreuungsangebotes / Neuer Standort für Spielplatz

Die Tage der katholischen Kindertagesstätte "St. Katharina" sind, was jedenfalls das alte Gebäude angeht, gezählt. Wie Erste Stadträtin Renate Mohr in der letzten Sitzung des Ortsbeirates Wicker mitteilte, soll die in die Jahre gekommene Kita in der Fuchstanzstraße gründlich umgekrempelt werden. Im Einzelnen bedeutet dies, dass das Kita-Gebäude abgerissen und an anderer Stelle, nämlich im rückwärtig liegenden Außenbereich, neu errichtet wird. Dementsprechend würde das Spielgelände für die Kita-Kinder dann auf der Fläche des alten Kita-Gebäudes liegen.

Die Maßnahme sei "aus energetischen Gründen" erforderlich, so Mohr, darüber hinaus seien die vorhandenen Räume zu klein. Außerdem werde die Anzahl der Gruppen auf fünf (gegenwärtig sind es drei) erweitert. In den beiden zusätzlichen Gruppen sollen dann Kinder unter 3 Jahren betreut werden. Damit würde die bislang ausschließlich über Ü3-Plätze verfügende Einrichtung auch zur Abdeckung des Bedarfs an U3-Plätzen dienen können.

Bezüglich der geplanten Erweiterung um ein U3-Angebot stehe man in engen Gesprächen mit dem Träger, also der katholischen Kirchengemeinde St. Gallus. Da es sich bei der Maßnahme um einen Neubau handelt, müsste die Stadt die reinen Baukosten komplett, und damit 70 Prozent der Gesamtkosten, übernehmen. "Im April wird eine endgültige Entscheidung getroffen", kündigte die Erste Stadträtin im Ortsbeirat an. "Es sieht gut aus." In zwei Jahren soll die neue Einrichtung in Betrieb gehen können.

Das Gelände des benachbarten Spielplatzes "Fuchstanzstraße" werde teilweise zur Durchführung des Projektes benötigt, daher für die Öffentlichkeit gesperrt – und voraussichtlich nicht wieder zur vorherigen Nutzung freigegeben, kündigte Mohr an. Die Stadt werde aber auf jeden Fall einen neuen öffentlichen Spielplatz in der Nähe schaffen, versprach die Erste Stadträtin.

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