Punktgenau

Schachclub: Erste Mannschaft schafft es in die Relegation

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Nach sechs Niederlagen in Serie und dem Abrutschen auf einen Abstiegsplatz ist dem Schachclub in der Hessischen Verbandsliga Süd doch noch ein Sieg gelungen. Gegen die favorisierten Gäste vom SC König Nied gab es ein knappes 4,5:3,5. Damit schafften es die Flörsheimer mit 6:12 Mannschaftspunkten gerade so in die Relegation.

Manch einer konnte das Glück gar nicht fassen. Denn zum Flörsheimer Sieg musste noch einer des SV Hofheim III gegen den SC Limburg hinzukommen, der allerdings nicht höher ausfallen durfte als 4,5:3,5. Und genauso ist es gekommen. Die Hofheimer gewannen mit diesem knappsten aller Ergebnisse, verwiesen die Lahnstädter auf den letzten Platz, ohne sich selbst retten zu können, weil sie dafür höher hätten gewinnen müssen. Die Flörsheimer freuten sich, dass die Limburger hinter sie rutschten und die Hofheimer (mit ebenfalls 6:12 Punkten) wegen zu wenig Brettpunkten nicht an ihnen vorbeikamen. Das Relegationsspiel gegen den favorisierten SV Bad Nauheim ist am 10. Mai in der Kurstadt.

Bei schönstem Frühjahrswetter kamen am letzten Spieltag in der Flörsheimer Stadthalle gleich drei Partien nicht zustande. Der Schachclub lag damit kampflos 2:1 vorne und war entschlossen, diesen Vorsprung zu halten. Die gespielten fünf Partien blieben weitgehend im Gleichgewicht, ehe Wahid Jamali ein Fehler unterlief, der ihn Material und dann den Punkt kostete. Dann griff auch Christian Specht daneben – die Gäste führten 2:3. Ralf Müller und der indische Neuzugang Amritesh Roy wendeten das Blatt wieder zu Gunsten der Flörsheimer, womit es an Markus Lahr war, den fehlenden halben Brettpunkt zu holen. Das gelang in einer ausgeglichenen Stellung, in der der offensivere Nieder keine Gewinnchance mehr sah.

Flörsheims Zweite Mannschaft gewann das entscheidende Spiel um den Abstieg in der Main-Taunus-Liga mit 5:3 beim Schachclub Höchst. Mit 8:10 Punkten kletterte sie noch auf den sicheren Platz 7, während die Farbenstädter Vorletzter blieben (4:14 Punkte) und absteigen müssen. In Höchst gab es nicht weniger als sechs Remispartien, auf Flörsheimer Seite für Dominik Schwarz, Thomas Meaubert, Günter Weber, Lukas Platt, Kai Hübner und Daniel Juhasz. Die entscheidenden Gewinne verbuchten James Beerbower und Edgar Winand.

Flörsheims Dritte Mannschaft verlor auch das neunte und letzte Spiel in der Bezirksklasse A, und zwar an eigenen Brettern gegen den neuen Meister SV Kelsterbach, der seinerseits alle neun Spiele gewonnen hat und in die Main-Taunus-Liga aufsteigt. Dass der Schachclub nur 3:4 verlor (ein Brett blieb unbesetzt), war durchaus respektabel. Für Flörsheim gewannen Michael Simon und Martin Manasek; halbe Brettpunkte gab es für Julian Stegmaier und Shekeb Jamali. Niederlagen mussten Maurice Sportiello, Justus Hinkelmann und Özer Atas einstecken.

Flörsheims Vierte gewann in der Bezirksklasse C bei der Sechsten des SC Bad Soden hoch mit 5:1. Mit 6:10 Punkten blieb sie damit im sicheren Mittelfeld. Den einen Brettpunkt für die Sodener mussten die Flörsheimer kampflos hergeben; ansonsten gewannen sie beim Tabellenletzten alle Partien. Die Sieger hießen Kamil Memis, Yasmin Jamali, Ömer Yigit Memis, Belal Jamali und Madhavan Gomathi Sankar.

Flörsheims Fünfte verlor bei der Vierten der Schachfreunde Kelkheim mit 1:3. Den Flörsheimer Punkt gab es kampflos. Konstantin Linde, Nadim Asef und Ali Halid Öksüz verloren. In der Abschlusstabelle der Kreisklasse A belegen die Flörsheimer mit 2:14 Punkten den vorletzten Platz, mit dem sie aber den Abstieg vermieden haben.

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