Über 133.000 Kinder aus 6.131 Grundschulklassen haben sich bundesweit an einem der größten Schulprojekte in Deutschland für mehr Gesundheit, Sicherheit und Umweltschutz auf dem Schulweg beteiligt. Die Abkürzung SpoSpiTo steht dabei für Sporteln-Spielen-Toben.
Die Herausforderung: Innerhalb von sechs Wochen mindestens 20-mal ohne Elterntaxi in die Schule zu kommen. Ob mit dem Rad, dem Tretroller oder zu Fuß – Hauptsache das Auto blieb in der Garage. Kinder, die diese Aufgabe gemeistert haben, erhielten als Anerkennung für so viel Bewegung und Klimaschutz eine SpoSpiTo-Urkunde! Doch der eigentliche Lohn war eine tägliche Bewegungs-Einheit noch vor Unterrichtsbeginn – und der Stolz, den Weg zur Schule selbst zurückgelegt zu haben. Zudem wurden unter allen teilnehmenden Schulen hochwertige Preise im Wert von über 20.000 Euro verlost. Zu gewinnen gab es: 500 Gutscheine im Wert von jeweils 20 Euro von einem Sportartikelhändler, 375 Jump Schlamperboxen und 125 Kinderrucksäcke. Die Preise jedenfalls hatten es in sich. Wer gewonnen hat, kann hier nachgeschlagen werden: https://www.spospito-bewegungspass.de/gewinnspiel/.
„Seit sechs Jahren gibt es jetzt dieses Projekt und es ist schön, dass wieder so viele motivierte Kinder fleißig ihre Unterschriften gesammelt haben, um erfolgreich an der Aktion teilzunehmen“, so der Projektleiter Thomas Gansert vom SpoSpiTo-Team. „Um das Projekt interessierten Grundschulen aus ganz Deutschland kostenlos anbieten zu können, sind wir immer auf der Suche nach weiteren Städten und Gemeinden, die uns hierbei unterstützen.“
Rege Teilnahme and er Regenbogenschule
An der Hattersheimer Regenbogenschule freut man sich sehr darüber, dass fünf Kinder der Schule beim BewegungsPass zu den Gewinnerinnen und Gewinnern zählen: Fenja (4a), Eymen (3b) und Amelie (3b) erhielten jeweils einen Regenschirm, Anesa (4b) gewann ein Schlampermäppchen und Basil (4a) einen Gutschein. Insgesamt haben 157 Kinder den BewegungsPass vollständig abgegeben – das entspricht 49 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der Regenbogenschule.
Besonders erfreulich: Im Jahrgang 1 liefen 46 Prozent der Kinder, im Jahrgang 2 sogar 60 Prozent, in Jahrgang 3 49 Prozent und in Jahrgang 4 48 Prozent. Alle Kinder, die erfolgreich teilgenommen haben (mindestens 20 Unterschriften), erhalten eine Urkunde, die ihnen von ihrer Klassenlehrkraft überreicht wird.
Man freut sich über jedes Kind, das zu Fuß oder mit dem Roller/Fahrrad zur Schule kommt – das stärkt Gesundheit und Selbstständigkeit, entspannt die Verkehrssituation und schont die Umwelt. Die nächste Laufaktion findet im Herbst 2026 statt; man hofft, dass dann noch mehr der Kinder ihren Schulweg zu Fuß meistern und erfolgreich mitmachen. Auch im Herbst gibt es wieder viele tolle Preise zu gewinnen!
Über SpoSpiTo – bringt Kinder in Bewegung!
SpoSpiTo steht für Sporteln, Spielen und Toben. Das Ziel von SpoSpiTo ist es, Kinder für mehr Bewegung zu begeistern und zu motivieren. Hierzu werden seit 2011 große Bewegungstage in Zusammenarbeit mit Sportvereinen organisiert, bei denen sich Kinder im Alter von 4 bis 10 Jahren an vielen verschiedenen Bewegungsstationen in einer großen Turnhalle nach Herzenslust austoben und ihrem natürlichen Bewegungsdrang freien Lauf lassen können.
Mit dem SpoSpiTo-Bewegungs-Pass (seit 2019; www.spospito-bewegungspass.de/) sollen Kinder zum einen zur Bewegung an der frischen Luft animiert werden, so dass der bewegte Einstieg in den Tag der Kinder gelingt und sie wacher, ausgeglichener und konzentrierter durch ihren Alltag gehen. Zum anderen soll der SpoSpiTo-Bewegungs-Pass die Verkehrssituation vor Grundschulen durch weniger „Elterntaxis“ entschärfen. Denn an vielen Schulen besteht das Problem der sogenannten „Elterntaxis“. Das heißt die Kinder werden von ihren Eltern morgens zur Schule gefahren und auch wieder mit dem Auto abgeholt. Das führt häufig zu Verkehrschaos vor den Schulen und zu unübersichtlichen und gefährlichen Situationen für die Kinder.
Toller Nebeneffekt ist, dass die Umwelt auch noch geschont wird und wir mit dieser Aktion etwas für den Klimaschutz unternehmen können. Denn jeder Weg, der nicht mit dem Auto zurückgelegt wird, verringert den Verkehr und damit auch die Umweltverschmutzung.
Weitere Wettbewerbe an der Regenbogenschule
Nachdem sich sechs Kinder der Regenbogenschule beim Pangea-Mathematik-Wettbewerb für die Zwischenrunde qualifiziert haben, hatte es Yosief (3a) nun sogar ins Finale am 13. Juni geschafft – mit einer außergewöhnlich hohen Punktzahl. Auch beim Känguru-Wettbewerb haben wieder einige Kinder der Schule erfolgreich teilgenommen und drei Kinder konnten einen der ersten drei Plätze erzielen.
m 23. März fand im 3. Jahrgang ein schulinterner Vorlesewettbewerb statt. Nach einer klasseninternen Vorrunde traten die besten Leserinnen und Leser des Jahrgangs in der Aula an. Sie bereiteten einen unbekannten Text 15 Minuten vor und lasen anschließend etwa zwei bis drei Minuten vor Publikum. Eine Jury aus Deutschlehrkräften, unterstützt von den Lese-Omas und Lese-Opas, bewertete nach klaren Kriterien wie Lesefluss, Betonung, Tempo und Verständlichkeit.
Alle Teilnehmenden erhielten Urkunden; die Besten wurden gesondert geehrt. Für den Gewinner bzw. die Gewinnerklasse gab es einen Preis. Gewinner des Vorlesewettbewerbs war in diesem Jahr Yosief (3a), die Gewinnerklasse erhielt einen Buch-Gutschein in Höhe von 60 Euro.
Der Vorlesewettbewerb war ein voller Erfolg! Das Kollegium hat daher beschlossen ihn einmal jährlich im Frühjahr, immer im 3. Schuljahr, fest durchführen. Im Mittelpunkt stehen Lesefreude, Mut und die Stärkung der Vorlesekompetenz.

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