Große Freude über Wiederkehr einer schönen Tradition

Weihnachtsfeier des Spanischen Elternvereins im Haus der Vereine

Begeistert und berührt begrüßte Vorsitzenden Miguel Martin-Neudert, der Vorsitzende des Spanischen Elternvereins, am vergangenen Samstagabend die zahlreich erschienenen Gäste im Okrifteler Haus der Vereine. Die pandemiebedingte Pause ging insbesondere an diesem Verein nicht spurlos vorüber, stehen hier doch Geselligkeit und gemeinsame Aktivitäten klar im Vordergrund. Umso schöner war es nun, dass diese schöne und wunderbar lebendige Weihnachtsfeier nun nach dreijähriger Pause endlich wieder stattfinden konnte.

Als Ehrengäste durfte Miguel Martin-Neudert aus den Reihen der Kommunalpolitik den Ersten Stadtrat Karl Heinz Spengler und vom Hattersheimer Ausländerbeirat Chris Savage begrüßen. Beide sollten bei einem der wichtigsten Programmpunkte des Abends, der Bescherung durch den Nikolaus, eine bedeutsame Rolle spielen - dank Spengler fiel die Anzahl der Geschenke für die Kinder ein wenig üppiger aus, und zumindest den erwachsenen Gästen blieb spätestens anhand der markanten Stimme nicht verborgen, dass es Chris Savage war, der den Kleinen im roten Mantel und mit weißem Rauschebart im Gesicht die Präsente überreichte.

Während die Eltern und weitere erwachsene Vereinsmitglieder freudig die weihnachtliche Zeremonie vor der Bühne beobachteten und dabei die wunderbaren spanischen Spezialitäten mit passendem Wein genossen, holten sich die Kinder und Jugendlichen nacheinander ihre liebevoll verpackten Pakete ab - die meisten eher stumm und schüchtern, aber manch einer wagte sich als Dankeschön auch an ein kurzes Weihnachtsgedicht heran oder brachte dem Nikolaus ein Ständchen.

Zuvor begeisterte bereits die Kindertanzgruppe mit ihrem Auftritt das Publikum. In traditionellen rot-schwarzen Kostümen präsentierten sie typisch spanische Tänze. Für ihre gekonnte Performance ernteten sie verdientermaßen langanhaltenden Applaus.

Im weiteren Verlauf des Abends folgte noch ein Auftritt der Erwachsenentanzgruppe, und dann herrschte ausgelassene Partystimmung bis zur großen Tombola gegen Mitternacht, deren Preisvielfalt man schon den ganzen Abend über auf den Tischen vor der Bühne im Haus der Vereine inspizieren konnte.

So fand ein schöner, weihnachtlicher Abend nach langer Durststrecke ein angemessenes Ende. Agustin Martin-Peláez, Vorsitzender des Ausländerbeirats und ehemaliger Vorsitzender des Spanischen Elternvereins, zeigte sich ebenfalls erleichtert, dass dieses für den Verein und seine Mitglieder so wichtige Fest endlich wieder stattfinden konnte und auch die aktive Vereinsarbeit wieder ins Rollen gerät. Die Coronazeit hat den mittlerweile schon 44-jährigen Verein nicht nur Geduld, sondern auch einige Mitglieder gekostet - weil einfach nichts stattfinden konnte, was ihn normalerweise so stark macht. Erst 2016 konnte man die Mitgliederzahl noch binnen eines Jahres von 100 auf 130 erhöhen, in den letzten beiden Jahren ging der Trend dann leider in die entgegengesetzte Richtung.

Längst hat sich der Spanische Elternverein auch international geöffnet, und auch Familien aus Syrien, Italien, Israel oder dem Libanon sind gern gesehene Mitglieder. Dieser multikulturelle Zusammenhalt ist heutzutage zweifellos eine Stärke des Vereins, der in hohem Maße dabei helfen wird, aktiv und attraktiv die kommenden Jahre angehen und wieder neue Mitglieder anlocken zu können.

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