Seit Mitte des Jahres rüstet der städtische Bauhof vorhandene Mülleimer an Bushaltestellen mit modernen Füllstandsensoren nach. Die intelligenten Behälter melden automatisch, wenn sie zu 80 Prozent gefüllt sind. So kann die Leerung bedarfsgerecht erfolgen, unnötige Fahrten werden vermieden und das Stadtbild profitiert von saubereren Haltestellen. Auch Müllsammelbehälter im Außenbereich sollen künftig mit LoRaWAN-Funksensoren nachgerüstet werden.
„Die smarten Sensoren ermöglichen es uns, die Müllentsorgung deutlich effizienter zu gestalten”, erklärt Bürgermeister Klaus Schindling. „Statt nach starren Zeitplänen zu arbeiten, können wir nun bedarfsorientiert handeln. Wir sparen nicht nur Zeit und Kraftstoff, sondern reduzieren auch unseren CO₂-Ausstoß. Das spart Ressourcen und schont die Umwelt. Gleichzeitig stellen wir sicher, dass kein Mülleimer überquillt – das kommt dem Stadtbild und der Sauberkeit zugute.”
Bedarfsorientierte Routen statt Routinefahrten
Bisher musste der Bauhof die Mülleimer in regelmäßigen Abständen kontrollieren und leeren – unabhängig davon, ob sie tatsächlich voll waren oder nicht. Durch die digitale Überwachung können die Leerungsrouten nun gezielt geplant werden. Besonders im Außenbereich, wo Müllsammelbehälter teilweise seltener gefüllt werden, führt dies zu deutlich weniger Fahrten.
Nach der erfolgreichen Nachrüstung der Mülleimer an Bushaltestellen werden nun auch die Müllsammelbehälter im Außenbereich mit den intelligenten Sensoren ausgestattet. So entsteht nach und nach ein flächendeckendes System, das dem Bauhof jederzeit einen Überblick über den Zustand aller Abfallbehälter im Stadtgebiet gibt.
Moderne Technologie für eine saubere Stadt
Die eingesetzte LoRaWAN-Technologie (Long Range Wide Area Network) ermöglicht eine energieeffiziente Funkübertragung über große Entfernungen. Die Sensoren arbeiten batteriebetrieben und benötigen nur minimale Wartung. Die Daten werden zentral ausgewertet, sodass der Bauhof jederzeit einen Überblick über den Zustand aller ausgestatteten Mülleimer hat.
„Dieses Projekt zeigt, wie Digitalisierung ganz konkret den Alltag verbessern kann”, so Bürgermeister Klaus Schindling. „Wir setzen auf innovative Lösungen, die sowohl wirtschaftlich sinnvoll als auch nachhaltig sind. Die smarten Mülleimer sind ein weiterer Baustein unserer Digitalisierungsoffensive und ein Gewinn für unsere Stadt.”
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