Leserbrief Endlich knackig kalt

Endlich rieselt der langersehnte Schnee auch auf Hattersheimer Boden. Leise und sacht lassen sich kleine weiße Flöckchen auf den Bürgersteigen nieder. Schön knirschender Pulverschnee. Nicht nass und klebrig, nicht eisig, nicht rutschig, nicht matschig und nicht meterhoch. Winterfreuden für die Kinder und viele Erwachsene und unsere geliebten Vierbeiner. Einfach herrlich zum Spazierengehen!

Denkste!

Zentimeterdicke Streusalzschichten setzen dem Schnee auf den Bürgersteigen ein jähes Ende und damit auch dem Spaß am Gassigehen. Ein wahrer Spießrutenlauf beginnt tagtäglich, wenn wir unseren Hof verlassen. Welche Straßenseite, welcher Park ist wenigstens einigermaßen begehbar?

Allen Tierpfoten schadet Streusalz. Das Salz setzt sich zwischen die Zehen und reibt bei jedem Schritt die Haut auf. Die Pfoten werden wund und brennen wie die Hölle. Ich empfehle allen Salzstreuern, einmal richtig lang mit ihren Händen im Salz zu verweilen und hinterher gut zu verreiben. Tut gut, nicht wahr?

Bei diesen Schneeverhältnissen reicht übrigens ein Besen oder eine Kehrmaschine, um die weiße Pracht zur Seite zu fegen, Sand, kleine Kieselsteine oder Asche tun es auch und sind zudem wesentlich umweltverträglicher. Klar, es wäre ein Arbeitsgang mehr, müssten am Ende des Winters die Rückstände zusammengekehrt und entsorgt werden.

Ganz sicher würden sich viele Spaziergängerinnen und Spaziergänger mit und ohne Vierbeiner über ein Umdenken zum Thema umwelt- und tierfreundliche Schneebeseitigung freuen.

Rita Becker
Hattersheim am Main

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