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Hinein in den Main!

Rund 400 Schaulustige beim „Hubert Schoßland Gedächtnisturnier“

EDDERSHEIM (idl) – Zehn Teilnehmer gingen am Sonntag beim traditionellen Fischerstechen an den Start. Das „Hubert Schoßland Gedächtnisturnier“ lockte bei herrlichem Sommerwetter rund 400 Schaulustige ans Mainufer. 

 

Bessere Rahmenbedingungen hätten sich die zehn tollkühnen Recken für ihr ebenso sportliches wie feuchtfröhliches Kräftemessen nicht wünschen können. Weder Wind noch Regen erschwerte die Wettkampfbedingungen. Und weil der Main zur Zeit nur wenig Wasser führt, beeinträchtigte auch keine allzu große Strömung das Fischerstechen.
Es ist nämlich gar nicht so einfach, die Boote ordentlich „in Stellung“ zu bringen, und damit allen Teilnehmern die möglichst gleichen Voraussetzungen für den entscheidenden Stoß zu schaffen, der den Gegner aus dem Gleichgewicht bringt und ins kühle Nass befördert.
Für das Manövrieren waren zwei Teams vom Club „Kunstgriff Oberursel“ verantwortlich, die ihre Sache sehr ordentlich machten. Allerdings erst, nachdem alle acht Paddler eingetroffen waren. Die anfänglich mit „Freiwilligen“ aus den Reihen der Zuschauer aufgefüllten Boote hatten doch arge Schwierigkeiten den Kurs zu halten. Dann aber klappte alles wie am Schnürchen und die Gäste des Fischerstechens erlebten zahlreiche packende Duelle.
Am Ende konnte sich Vorjahresgewinner Christian Solbach von der TSG Eddersheim durchsetzen. Er hatte sämtliche Duelle für sich entscheiden können und ließ auch im Finale seinem Kontrahenten Patrick Winter, der für die Freiwillige Feuerwehr Eddersheim an den Start ging, keine Chance.
Aber wie gesagt: Für die Unterlegenen war’s in diesem Jahr nicht so schlimm, vom Boot geschubst zu werden. Strahlender Sonnenschein und Temperaturen um die 28 Grad – da wertete mancher seine Niederlage als willkommene Abkühlung...
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