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„Zum Schmunzeln und Noodenke“

 

Seniorenkreis feiert Weinfest nach „rhoihessischer Art“

 

 

OKRIFTEL (pb) – Am Samstag, 22. Oktober, fand beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) ein Fest besonderer Art statt. Der Seniorenkreis „Fröhliche Runde“ lud zu einem Weinfest nach „rhoihessischer Art“ ein.
Mit einem Mundartduo aus Nierstein, Herbert Völkner und Horst Bischel, hatte man das große Los gezogen. In einem zweistündigen Programm wurden mit Liedern und Texten „zum Schmunzeln und Noodenke“ ein unterhaltsames Programm geboten. Sänger Herbert Völkner setzte den Gästen schnell das alltägliche Kulturgut hierzulande auseinander. Mit einer Begrüßung „do seet mer Guude“ begrüßt man sich in Roihesse. Bei seinen pfiffigen Sprüchen bogen sich die Okrifteler Senioren vor Lachen.
„Ei, habt ihr immer noch des klone Pännche?“, frage er und schlüpfte in die Rolla der Uroma. Das Publikum bekam sich nicht mehr ein und lachte lauthals. Denn die alte Dame brachte damit nämlich für ihre Urenkelin Licht in die alte Familientradition der abgeschnittenen Bratwurstenden in der Pfanne. Gedichte und Geschichten vorgetragen von Horst Bischel vom „Kerchedienster Franz Nikolaus“ und rhoihessische Mundart-Wörter von A-Z begeisterten die Okrifteler Senioren sehr.
Viele Rentner waren begeistert von einer ganz anderen Art von Weinfest. Das Helferteam der „Fröhlichen Runde“ unter Leitung von Ria Zwergel und Michael Mook konnten das Weinfest einen besonderen Rahmen geben. Mit der anschließenden Gesangsgruppe „Haste Töne“ des CCM Okriftel wurden gemeinsam Weinlieder gesungen und alle Senioren verabschiedeten sich mit einem großen Dank für ein gelungenes Weinfest.
Die Weihnachtsfeier für die Senioren findet am Samstag, 3. Dezember, statt. An diesem Tag gibt es kostenlos Kaffee und Kuchen, ein Abendessen der Kochgruppe des DRK Okriftel sowie Weihnachtslieder, kleine Geschenke und Weihnachtsgeschichten und Gedichte. Abgerundet wird dies mit einer Gesangseinlage des Eddersheimer Kinderchores.
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Kommentare

D e r Mundartsänger !

Wie schön, daß er es noch tut: Singen als musikalische Lebensweisheit.

Ich kenne Herbert Völkner seit 1970, als die "Niersteiner Weinnasen" mit Winzermeister Heinrich Seip auf Tournee in Canada und Amerika waren. Die haben schön gesungen, und Völkner hatte oft seine netten Soli. Am bunten Abend wurde der "Küferschlag" gezeigt und viele andere sehenswerte Kleinkünste wie Reifenschwingen mit gefüllter Weinflasche drin.

Das sind Erinnerungen, die ich nicht vergessen habe - und dann begegnete mir die schöne Platte "Ich hol emol eruff".
Ja, so ist er als Sänger und als Mensch. Herzlichen Glückwunsch, lieber Herbert !!

Bardo Becker, Kirchenmusiker, musikalischer Unterhalter und Chorleiter

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