Zweimal Gold bei Hallen-DM der Masters

Toller Erfolg für die Hattersheimer Leichtathleten

vb

Nach den großartigen Leistungen und Ergebnissen bei den Hessenmeisterschaften vor zwei Wochen ging es am vergangenen Samstag erwartungsvoll zu den deutschen Hallenmeisterschaften der Masters nach Düsseldorf.

Platz 1 im jeweiligen Melde-Ranking machten Katja Popanda im Dreisprung der Altersklasse W55 und Volker Lellek im Weitsprung der Klasse M60 plötzlich zu Titelfavoriten. Beide wurden ihren Favoritenrollen gerecht und holten sich souverän die Deutsche Meisterschaft. Dabei war Katja in allen Versuchen besser als bei ihrer Hessenmeisterschaft vor zwei Wochen und siegte mit 9,02 m. Auch Volker legte wieder eine tolle Serie mit mehreren Sprüngen deutlich über fünf Meter hin und konnte mit seinem besten Versuch von 5,25 m seinen Titel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen.

Zwei tolle 5. Plätze erzielten Jannis Papapetrou über 60 m der Altersklasse M35 und Elin Mayer-Dietrich im Weitsprung der Klasse W35. Trotz leicht verpatztem Start, sonst seine große Stärke, blieb Jannis mit 7,49 sec nur eine hundertstel Sekunde hinter seiner Bestzeit, hätte aber in dem hochklassigen Feld wohl auch mit perfektem Start die ersehnte Bronzemedaille nicht erreichen können und war somit zufrieden mit seiner erneut besten Platzierung bei einer Deutschen Meisterschaft.

Eine leise Hoffnung auf Bronze hatte auch Elin, schließlich waren es nur 15 cm, die zur Medaille fehlten. Dafür hätte sie allerdings ihre persönliche Bestleistung um 9 cm steigern müssen. So wich die anfängliche leichte Enttäuschung dann doch und sie konnte sich über den 5. Platz und sehr gute 4,69 m freuen. Überraschend gut lief es bei ihr danach über 60 m, wo sie ihre Leistung von den Hessenmeisterschaften deutlich steigern und in 8,66 sec den 7. Platz erringen konnte.

Ebenfalls eine deutliche Steigerung ihrer Bestzeit über 60 m auf 9,54 sec gelang Barbara Schaffrath. In ihrer Altersklasse W45 hatte sie bei ihrem DM-Debut in einem riesigen Teilnehmerfeld aber keine Chance auf eine vordere Platzierung. Katja versuchte sich ebenfalls noch über 60 m in der Klasse W55, landete aber in für sie mäßigen 9,36 sec nur auf Platz 10.

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