Die Hundesteuer in Kriftel wurde zum 1. Januar 2026 angehoben werden. Das hatte der Gemeindevorstand zur letzten Sitzungsrunde im vergangenen Jahr vorgeschlagen. Der Grund: Die Anhebung der Gebühr auf ein „übliches Niveau im Main-Taunus-Kreis“. Über die Neufassung der Satzung über die Erhebung einer Hundesteuer im Gebiet der Gemeinde wurde in der zweiten Dezemberwoche in den Ausschüssen beraten.
Die letzte Erhöhung sei im Jahr 1999 erfolgt, sodass nun eine moderate Anpassung vorgeschlagen werde, die im Vergleich mit anderen Kommunen der Region weiterhin als angemessen gilt, führte Bürgermeister Seitz in den Ausschüssen aus. Der Vorschlag des Gemeindevorstandes laute: den Hebesatz für den ersten Hund von 56 auf 96 Euro, für den zweiten Hund von 84 auf 144 Euro und jeden weitere Hund von 112 auf 192 Euro anzuheben. Der Hebesatz für gefährliche Hunde solle unverändert bleiben. „Kriftel war nach Eschborn bisher im Kreis mit Abstand am günstigsten. In Hochheim beträgt die Steuer für den ersten Hund beispielsweise 110 Euro, in Hattersheim 93 Euro“, führte Seitz aus. Gründe für die Anpassung seien unter anderem Verwaltung, Reinigung sowie die Bestückung der vielen Dog-Stationen im gesamten Ortsgebiet sowie die Anlage und Instandhaltung der neuen Hundewiese unterhalb der Bonifatiuskapelle. Gleichzeitig solle die Erhöhung zu einer verantwortungsvollen Hundehaltung beitragen.
Im Haupt- und Finanzausschuss wurden vergangene Woche auf Antrag der CDU moderatere Erhöhungen vorgeschlagen, und zwar jeweils eine Anhebung der Jahresgebühr um 40 Euro (also auf 96 Euro für den ersten, 124 Euro für den zweiten und 152 Euro für den dritten Hund). Der Ausschuss stimmte mehrheitlich dafür, im Rahmen der Sitzung der Gemeindevertretung am Donnerstag, 18. Dezember, folgte der Empfehlung des Haupt- und Finanzausschusses.

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