Das Kursana Domizil am Freizeitpark hat den Wonnemonat mit einem beliebten Ritual begrüßt. Zum „Tanz in den Mai“ gehören traditionell das gemeinschaftliche Schmücken und Aufstellen des Maibaums sowie ein Fest mit flotten Hits.
Kriftel. Die Senioren schmückten den Maibaum liebevoll mit Kränzen und bunten Bändern. Anschließend stellten das Team der Sozialen Betreuung und viele helfende Hände den Baum im Garten als sichtbares Zeichen des Neubeginns und des Aufbruchs in die warme Jahreszeit auf.
Pianist Michael Stahl brachte die Senioren mit seinen Liedern in Schwung. Der Musiker spannte einen Bogen von flotten Hits aus vergangenen Jahrzehnten zu Klassikern und sorgte damit bei der älteren Generation für schöne Momente voller Erinnerungen. Die Senioren tanzten, schunkelten und sangen gemeinsam ihre Lieblingslieder.
Am Klavier lud Michael Stahl sein Publikum zu einer musikalische Reise: von Udo Jürgens’ „Griechischer Wein“ und dem „Schneewalzer“ über Chopin und Beethoven bis hin zu Hans Zimmers Filmmusik aus „Fluch der Karibik“ ein. Zum seinem breiten Repertoire gehörte auch „Ich war noch niemals in New York“, der Song von Udo Jürgens aus dem Jahr 1982, der zehn Wochen lang in den Charts war. Pianist Michael Stahl präsentierte dem Publikum auch Hörproben aus seinem Unterricht mit Musikschülern und zeigte auf, welche Songs heute beliebt sind und welche früher die Menschen bewegten.
Für die Senioren im Kursana Domizil sind die bekannten Lieder, die vertrauten Gesten, die regelmäßigen Feste und Rituale wie etwa das Aufstellen des Maibaumes besonders wertvoll, da diese Form von Kontinuität sowohl die Identität als auch das Zugehörigkeitsgefühl stärken. Der bunte Baum und der Tanz in den Mai strahlen zudem Hoffnung aus, denn sie sind ein Symbol für Erneuerung und ein Wiederaufblühen. Das gemeinschaftliche Erlebnis, sei es auf der Tanzfläche oder beim gemeinsamen Singen der Evergreens brachte den Senioren Lebensfreude.

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